Mitteilungen

(v.l.n.r.): Präsident Dieter Ziesel (Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung), Landrat Dr. Christoph Schnaudigel (Landkreis Karlsruhe), Landrat Prof. Dr. Christian Dusch (Landkreis Rastatt) und Landrat Bastian Rosenau (Enzkreis) bei der offiziellen Einweihung der gemeinsamen Dienststelle für Flurneuordnung in Karlsruhe.
(v.l.n.r.): Präsident Dieter Ziesel (Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung), Landrat Dr. Christoph Schnaudigel (Landkreis Karlsruhe), Landrat Prof. Dr. Christian Dusch (Landkreis Rastatt) und Landrat Bastian Rosenau (Enzkreis) bei der offiziellen Einweihung der gemeinsamen Dienststelle für Flurneuordnung in Karlsruhe. Foto: Landratsamt Karlsruhe
Meldung vom 18. Mai 2026

Einweihung der gemeinsamen Dienststelle für Flurneuordnung in Karlsruhe

Die Landkreise Karlsruhe, Rastatt und der Enzkreis bündeln künftig ihre Kompetenzen im Bereich der Flurneuordnung in einer gemeinsamen Dienststelle in Karlsruhe. Die neue Organisationseinheit wurde am Montag, 18. Mai, im Beisein der drei Landräte sowie des Präsidenten des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung offiziell eingeweiht und wird künftig die Aufgaben im Bereich der Flurneuordnung landkreisübergreifend übernehmen. Ziel der Kooperation ist es, dass Herausforderungen wie die Anpassung an die Folgen des Klimawandels, die Umsetzung großer Infrastrukturprojekte sowie die Offenhaltung und ökologische Entwicklung der Kulturlandschaft weiterhin effizient und wirkungsvoll bewältigt werden.
Meldung vom 18. Mai 2026

Einheitliche Verkehrsregeln auf beiden Seiten des Rheins: Neue Markierungen auf Wintersdorfer Brücke sollen Sicherheit erhöhen

Die Wintersdorfer Brücke ist eine der zentralen Lebensadern für den grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Deutschland und Frankreich und wird sowohl von Auto- als auch Radfahrenden rege genutzt. Durch neue Fahrbahnmarkierungen auf der Brücke wird das Überholen von Radfahrenden künftig auf deutscher Seite unter Einhaltung des Sicherheitsabstands ermöglicht. Damit vereinheitlichen die Verkehrsbehörden die Regelungen auf beiden Seiten des Rheins.
Eine Klebefolie auf einem Müllfahrzeug zeigt an, was in die Biotonne darf und was nicht.
Beklebte Müllfahrzeug sollen für verantwortungsbewusstere Mülltrennung sensibilisieren. Foto: AWB
Meldung vom 11. Mai 2026

Müllfahrzeuge werben im Landkreis Rastatt für sauberen Biomüll

Der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) des Landkreises Rastatt will Bürgerinnen und Bürger mit einer neuen Aktion für eine verantwortungsbewusstere Mülltrennung sensibilisieren. Dafür sind drei Entsorgungsfahrzeuge der Firma MERB (Mittelbadische Entsorgungs- und Recyclingbetriebe GmbH), die im Auftrag des AWB im Landkreis unterwegs sind, beklebt worden. Ab sofort fahren sie als rollende Informationsflächen durch den Landkreis und werben für sauber getrennten Biomüll. Unter dem Motto „Natur rein, Plastik raus!“ erinnert der Frosch „Ubsi“ in Warnweste daran, wie wichtig sauberer Biomüll für die Region ist.
Meldung vom 11. Mai 2026

Psychische Erkrankung und Selbsthilfe – Eine Gruppe für den nördlichen Landkreis wird angestrebt

Depressionen, Panikattacken, Ängste und Burnout – mit diesen Beschwerdebildern wenden sich immer wieder Menschen an die Selbsthilfekontaktstelle im Landratsamt Rastatt. Aktuelle Kriegsgeschehen, aber auch persönliche Schicksale können psychische Störungen auslösen oder verschlimmern. Trotz guter medizinischer und psychologischer Versorgung fühlen sich die Betroffenen oft allein und unverstanden. Gerade hierfür sind Selbsthilfegruppen eine gute Möglichkeit, um gemeinsam im geschützten Rahmen über Schwierigkeiten, aber auch Erfolge zu sprechen und sich gegenseitig zu unterstützen und das Selbstwertgefühl zu steigern.
v.l.n.r.: Sibylle Hepting-Hug vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Landrat Prof. Dr. Christian Dusch und Dezernent Mario Mohr.
v.l.n.r.: Sibylle Hepting-Hug vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg, Landrat Prof. Dr. Christian Dusch und Dezernent Mario Mohr. Foto: Martin Stollberg Fotografie
Meldung vom 07. Mai 2026

Landkreis Rastatt für Klimaschutz ausgezeichnet

Der Landkreis Rastatt ist am Mittwoch, 6. Mai, im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in der Klima Arena in Sinsheim mit dem European Energy Award (eea) ausgezeichnet worden. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg würdigte damit das kontinuierliche und strategische Engagement des Landkreises beim Klimaschutz. Insgesamt erhielten acht Kommunen im Land die renommierte Auszeichnung.
Landrat Prof. Dr. Christian Dusch (links) und der Erste Landesbeamte Sébastien Oser (rechts) bei der Bestellung von Eric Botero Gomez zur neuen Leitung des Amts für Baurecht, Naturschutz und Bußgeldverfahren. Foto: Brigitte Östermann
Meldung vom 04. Mai 2026

Eric Botero Gomez leitet Amt für Baurecht, Naturschutz und Bußgeldverfahren im Landratsamt Rastatt

Der Jurist Eric Botero Gomez hat zum 1. Mai die Leitung des Amts für Baurecht, Naturschutz und Bußgeldverfahren im Landratsamt Rastatt übernommen. Das Amt ist dem Dezernat für Bauen, Umwelt und Öffentliche Ordnung des Ersten Landesbeamten Sébastien Oser zugeordnet.
Gruppenfoto der Teilnehmerinnen mit den Försterinnen des Landkreises, Victoria Böhner, Jerusha Senk und Sophia Krieg (v.l.n.r.). Foto: Forstamt Rastatt
Gruppenfoto der Teilnehmerinnen mit den Försterinnen des Landkreises, Victoria Böhner, Jerusha Senk und Sophia Krieg (v.l.n.r.). Foto: Forstamt Rastatt
Meldung vom 24. April 2026

Vom Klassenzimmer in den Wald: 19 Mädchen entdecken mit dem Forstamt Berufe im Wald

Sägen, messen, entscheiden: Beim bundesweiten„Girls’ & Boys’ Day“, bei dem sich auch das Landratsamt Rastatt mit einem vielseitigen Programm beteiligt hat, nahm sich das Team des Forstamts vor allem Zeit um die Girls. In diesem Jahr erhielten 19 Schülerinnen aus dem Landkreis Rastatt spannende Einblicke in die vielseitigen Berufe der Forstwirtin und Försterin. Wegen der großen Nachfrage stockte das Forstamt die ursprünglich geplanten Plätze kurzfristig sogar auf.
Schülerinnen erhalten beim ,,Girls’ und Boys’ Day’’ Einblicke in die Welt der Informationstechnologie. Foto: Janina Fortenbacher
Schülerinnen erhalten beim ,,Girls’ und Boys’ Day’’ Einblicke in die Welt der Informationstechnologie. Foto: Janina Fortenbacher
Meldung vom 23. April 2026

Rund 50 Jugendliche erkunden im Landratsamt Rastatt die unterschiedliche Berufswelt - ganz ohne Geschlechterklischees

Zum bundesweiten ,,Girls’ und Boys’ Day’’ am 23. April hat das Landratsamt Rastatt auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Ziel der Veranstaltung ist es, jungen Menschen praxisnahe Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder zu ermöglichen und das Interesse an bislang geschlechteruntypischen Berufen zu fördern. Insgesamt 49 Jugendliche – davon 39 Mädchen und zehn Jungs – haben am Orientierungstag teilgenommen und in verschiedene Arbeitsbereiche der Verwaltungsbehörde hineingeschnuppert. Einen Tag lang beschäftigten sie sich mit Vermessungstechnik, IT, haben die Aufgaben einer Bautechnikerin oder eines Bautechnikers kennengelernt, den Bereich der Sozialen Arbeit erkundet, sich als Verwaltungsfachangestellte ausprobiert oder den tierärztlichen Dienst begleitet.
Landrat Prof. Dr. Christian Dusch ehrt langjährige Betreuer der Ferienfreizeiten. Foto: Gerald Maisberger
Landrat Prof. Dr. Christian Dusch ehrt langjährige Betreuer der Ferienfreizeiten. Foto: Gerald Maisberger
Meldung vom 21. April 2026

Alltagshelden füllen Ferienfreizeiten des Jugendamtes mit Leben

Alltagshelden sind Menschen, die sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl engagieren und Gutes tun, ohne dabei im Rampenlicht zu stehen. Um auf solche und andere soziale Rollen in unserer Gesellschaft aufmerksam zu machen, veranstaltet die Stadt Rastatt am 3. Mai im Rahmen des verkaufsoffenen Sonntags das „Fest der Alltagshelden.“ Auch das Jugendamt beim Landratsamts Rastatt wird dort mit einem Stand vertreten sein, um die besondere Rolle seines ehrenamtlichen Betreuungsteams der Ferienfreizeiten sichtbar zu machen.
Das Foto zeigt eine Gegenüberstellung von zwei Waldwegen. Links ist der Waldweg während der Holzernte zu sehen. Rechts ist der Waldweg nach der Holzabfuhr und Instandsetzung abgebildet.
Links: Waldweg während der Holzernte.
Rechts: Waldweg nach der Holzabfuhr und Instandsetzung. Fotos: Jerusha Senk/Forstamt
Meldung vom 14. April 2026

Waldspaziergang kann momentan etwas erdiger ausfallen

Nach Holzerntearbeiten bieten viele Waldwege ein ungewohntes Bild: aufgewühlter Boden, tiefe Fahrspuren und matschige Abschnitte. Für Erholungssuchende ist das häufig Anlass für kritische Nachfragen an das Forstamt – insbesondere an die Revierleitungen vor Ort, die regelmäßig mit Beschwerden über den Zustand der Wege konfrontiert werden. Dabei steckt hinter den sichtbaren Spuren oft mehr, als auf den ersten Blick erkennbar ist. Um die Ursachen für die aktuellen Wegezustände zu verstehen, muss man die Holzprozesskette genauer betrachten.
Das Foto zeigt eine Teilnehmergruppe des Workshops „Weißbuch Bevölkerungsschutz“, die vorm Gebäude des Landratsamtes Rastatt stehen; Foto: Benjamin Wedewart
Teilnehmende des Workshops „Weißbuch Bevölkerungsschutz“; Foto: Benjamin Wedewart
Meldung vom 02. April 2026

Landkreis Rastatt stärkt Krisenvorsorge – Erster Workshop zum „Weißbuch Bevölkerungsschutz“

Mit dem ersten Workshop im Rahmen des Projekts „Weißbuch Bevölkerungsschutz“ hat der Landkreis Rastatt gemeinsam mit zahlreichen Partnern einen wichtigen Schritt für die strategische Weiterentwicklung des Bevölkerungsschutzes unternommen. Insgesamt 43 Teilnehmende aus Behörden, Hilfsorganisationen, Feuerwehren, dem Gesundheitswesen, Kritischen Infrastrukturen, Bundeswehr und Polizei kamen hierzu im Landratsamt zusammen.
Meldung vom 02. April 2026

Gläserne Produktion im Bio-Weingut Maier in Baden-Baden

Im Rahmen der Gläsernen Produktion öffnet das Bio-Weingut Maier in Baden-Baden-Haueneberstein (Karlsruher Straße 8) am Sonntag, 19. April, von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr, seine Tore. Besucher haben an diesem Tag die Möglichkeit, das Weingut kennenzulernen und Einblicke in die Arbeiten am Weinberg und im Weinkeller zu erhalten. Hierfür finden zwischen 12:00 Uhr und 17:00 Uhr fortlaufend Unimog-Fahrten in die Reben sowie Weinbergführungen statt.
Meldung vom 01. April 2026

Landrat Prof. Dusch begrüßt Partnerschaft zwischen Sinzheim und Vallefoglia - Ehrenmedaille für Landrat Giuseppe Paolini

Landrat Prof. Dr. Christian Dusch begrüßt die neue Partnerschaft zwischen den Gemeinden Sinzheim und Vallefoglia in der italienischen Provinz Pesaro-Urbino. Nach dem Beschluss der Gremien in beiden Gemeinden wird es voraussichtlich im Herbst eine erste Begegnung mit Besiegelung dieser Partnerschaft geben. Es ist die 13. kommunale Partnerschaft unter dem Dach der Verbindung zwischen dem Landkreis Rastatt und der italienischen Provinz Pesaro-Urbino.
Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Karim Fereidooni von der Ruhr-Universität Bochum stellt sein Fachwissen zur Diversitätssensibilität in Bildungseinrichtungen vor.
Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Karim Fereidooni von der Ruhr-Universität Bochum stellt sein Fachwissen zur Diversitätssensibilität in Bildungseinrichtungen vor.
Meldung vom 31. März 2026

Integrationsdialog Bildung und Migration für Fachkräfte aus dem Landkreis Rastatt

Rund 60 Fachkräfte aus der Bildungs- und Integrationsarbeit des Landkreises Rastatt haben sich jüngst im Kreistagssaal des Landratsamts zu einem Austausch im Rahmen der Veranstaltung „Integrationsdialog Bildung und Migration“ getroffen. Die Veranstaltung markierte den Auftakt des Beteiligungsprozesses „Zusammen gestalten! Integration durch Beteiligung“, der durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg gefördert wird. Ziel dieses Projekts ist es, von Januar 2026 bis Juni 2028 mit verschiedenen Veranstaltungen und Beteiligungsformaten aktuelle Bedarfe und Potenziale der Integrationsarbeit zu identifizieren und daraus resultierende Schritte abzuleiten.
Meldung vom 26. März 2026

Regelungsbefreiungsgesetz – Hebel für eine lernende und belastbare Verwaltung

Das seit Oktober des vergangenen Jahres in Baden-Württemberg geltende Kommunale Regelungsbefreiungsgesetz gibt Gemeinden und Landkreisen die Möglichkeit, für einen begrenzten Zeitraum von bestimmten landesrechtlichen Vorschriften abzuweichen, um alternative Verfahrens- oder Organisationsformen zu erproben. Ziel ist es, Verwaltungsverfahren zu vereinfachen, zu beschleunigen und kostengünstiger zu gestalten und damit einen Beitrag zum Bürokratieabbau zu leisten. Vor dem Hintergrund steigender Anforderungen und knapper werdender Fachkräfte ist Entlastung ein wichtiger Baustein, um die Funktionsfähigkeit der Verwaltung dauerhaft zu sichern.