Mentoringprogramm zur Stärkung der sozialen Teilhabe ausländischer Fachkräfte in der Pflege
Viele ausländische Pflegekräfte haben mit sprachlichen Unsicherheiten und hohem Erwartungsdruck am Arbeitsplatz zu kämpfen. Das führt dazu, dass sie lieber unter sich bleiben und außerhalb des Jobs kaum Kontakt haben. „Fehlende soziale Netzwerke, mangelnde Orientierung im Alltag und fehlendes Mentoring tragen dazu bei, dass viele nicht dauerhaft bleiben“, so die Kommunale Pflegekonferenz. So fühlen sich rund 70 Prozent der ausländischen Pflegekräfte in den ersten Monaten sprachlich überfordert, und über 30 Prozent verlassen innerhalb der ersten zwei Jahre ihre Arbeitsstelle wegen unzureichender Integration.
Das Programm zur Sozialen Teilhabe ausländischer Fachkräfte in der Pflege (StaF) setzt genau hier an: Es fördert die soziale Vernetzung, interkulturelle Verständigung und erleichtert die berufliche sowie gesellschaftliche Eingliederung der Pflegekräfte.
Ziel von StaF ist es, Begegnungen mit Einheimischen zu ermöglichen, und zwar gemeinsam mit einem Mentor oder einer Mentorin – zum Beispiel im Sportverein, Chor oder bei anderen Freizeitaktivitäten. Mentoren betreuen vor Ort ein bis maximal drei neu zugewanderte Pflegekräfte. Die Gestaltung dieser Beziehung bleibt den Teilnehmenden selbst überlassen. Für dieses Engagement ist eine pauschale Aufwandsentschädigung möglich.
Information: www.entwicklungswerk.org (StaF) oder E-Mail an info@entwicklungswerk.org.