Mitteilungen

Das Foto zeigt das Familienzimmer im Landratsamt.
Um die Umgangskontakte zu stärken, hat der Pflegekinderdienst im Landratsamt ein Familienzimmer eingerichtet. Foto: Violetta Schiling
Meldung vom 21. August 2026

Kindgerechte Umgangskontakte stärken – das Familienzimmer im Landratsamt unterstützt Pflegekinder und ihre Herkunftsfamilien

Im Landkreis Rastatt leben derzeit rund 130 Pflegekinder in Pflegefamilien. Für das Jugendamt des Landkreises sind diese Menschen wahre „Herzmenschen“, denn sie öffnen nicht nur ihre Tür, sondern vor allem ihr Herz für Kinder und Jugendliche, die vorübergehend oder dauerhaft ein sicheres und liebevolles Zuhause benötigen. Mit Geduld, Fürsorge und großem Engagement schenken sie Halt, Geborgenheit und neue Perspektiven. Diese Pflegefamilien leisten einen unverzichtbaren Beitrag für das Wohl von Kindern und jungen Menschen. Damit jedes Kind die Chance auf ein passendes familiäres Umfeld erhält, sucht das Landratsamt kontinuierlich neue Pflegefamilien und wirbt für „Herzmenschen“.
Meldung vom 20. August 2026

Fallobst direkt zu Kompostierbetrieben

Fallobst von Äpfeln, Birnen oder Mirabellen oder auch Obstreste vom Abpressen für Obstsäfte können nicht auf den Grüngutsammelplätzen angenommen werden. Darüber informiert der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Rastatt. Der richtige Verwertungsweg für Kleinmengen dieser Fruchtabfälle sei die Biotonne, größere Mengen können direkt zu den Kompostieranlagen im Landkreis gebracht werden. Diese sind der Kompostierbetrieb Jakob in Iffezheim und die Kompostier- und Häckselanlage Vogel in Bühl-Vimbuch.
Das Foto zeigt eine im Schneidersitz auf dem Boden sitzende Frau beim Waldbaden. (Foto: Jerusha Senk/LRA)
Waldbaden tut Körper und Seele gut (Foto: Jerusha Senk/LRA)
Meldung vom 19. August 2026

Waldbaden – ein Spaziergang im Grünen tut Körper und Seele gut

Das Zwitschern der Vögel, das sanfte Rauschen der Blätter, der Duft von feuchtem Waldboden und Moos. Wer bewusst durch den Wald geht, nimmt weit mehr wahr als nur die Natur um sich herum. Der Wald spricht alle Sinne an und schenkt vielen Menschen genau das, was im hektischen Alltag oft zu kurz kommt: Ruhe. Leonie Seitz vom Forstamt des Landkreises Rastatt zeigt auf, was es mit dem sogenannten Waldbaden auf sich hat und warum es in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden ist.
Das Foto zeigt stehend Manuel Andrack vom Deutschen Wanderinstitut (Mitte) überreicht die Zertifizierungsurkunde an Serkan Akkurt (links) und Christina Donauer (rechts) vom Amt für Wirtschaft, Klima und Mobilität beim Landratsamt Rastatt. Foto: Janina Fortenbacher
Manuel Andrack vom Deutschen Wanderinstitut (Mitte) überreicht die Zertifizierungsurkunde an Serkan Akkurt und Christina Donauer vom Amt für Wirtschaft, Klima und Mobilität beim Landratsamt Rastatt. Foto: Janina Fortenbacher
Meldung vom 17. August 2026

Premiumwanderweg Murgleiter erfolgreich nachzertifiziert

Der 110 Kilometer lange Premiumwanderweg Murgleiter von Gaggenau hinauf zum Schliffkopf ist erfolgreich vom Deutschen Wanderinstitut nachzertifiziert worden. Alle fünf anspruchsvollen Etappen erfüllen die Kriterien des „Deutschen Wandersiegels" in vollem Umfang, sodass mit 69 Erlebnispunkten die Bewertung um vier Zähler verbessert werden konnte. Bereits seit 2008 zählt die Murgleiter zur Spitzenklasse deutscher Wanderwege und darf sich mit dem Prädikat „Premiumwanderweg“ schmücken.
Meldung vom 15. August 2026

Interesse an der Kreisgeschichte ungebrochen – Kreisarchiv erreichen täglich Anfragen

Archive haben für die Gesellschaft eine unverzichtbare Funktion. Sie sind nicht nur wie im Falle des Kreisarchivs das „Gedächtnis des Landkreises“, sondern sie bewahren auch historisches Wissen, das weit in die Vergangenheit hineinreicht. Das „Bewahren“ ist aber nur ein Teil der archivischen Arbeit. „Aber auch diese Aufgabe birgt die eine oder andere Herausforderung“, so Kreisarchivar Martin Walter.
Meldung vom 13. August 2026

Demenz vorbeugen – Veranstaltung des Pflegestützpunktes Landkreis Rastatt

Demenz wird zunehmend zur Herausforderung der heutigen Gesellschaft. Mit dem Älterwerden der Bevölkerung wird auch die Zahl der Menschen steigen, die mit Gedächtnisproblemen, kognitiven Einschränkungen oder einer demenziellen Erkrankung leben müssen. Der Pflegestützpunkt des Landkreises Rastatt lädt am Donnerstag, 27. August ab 16 Uhr, in das Landratsamt Rastatt ein, um über das Thema zu informieren. Die Veranstaltung richtet sich an Interessierte, insbesondere Angehörige von Menschen mit Demenz sowie pflegerische Fachkräfte, die mehr über das Krankheitsbild erfahren wollen.
Das Foto zeigt eine Landschaftsaufnahme der PAMINA-Entdeckerpfade, die reizvolle Ausblicke in die Rheinauen bietet. Foto: Céline Schnell
Die PAMINA-Entdeckerpfade bieten reizvolle Ausblicke in die Rheinauen. Foto: Céline Schnell
Meldung vom 13. August 2026

PAMINA-Entdeckerpfade: Schafköpfelpfad in Wintersdorf und Rheinauen-Runde in Plittersdorf

Die PAMINA-Region am Oberrhein bietet zahlreiche Möglichkeiten, Natur und Kultur auf besondere Weise zu erleben. Mit ihren Entdeckerpfaden lädt sie dazu ein, die Landschaft aktiv zu erkunden und gleichzeitig Wissenswertes über Geschichte, Ökologie und regionale Besonderheiten zu erfahren. Zwei dieser Wege führen durch die einzigartigen Rheinauen bei Rastatt. „Beide Entdeckerpfade laden dazu ein, die Region aus neuen Perspektiven kennenzulernen“, so Christina Donauer vom Sachgebiet Tourismus im Amt für Wirtschaft, Klima und Mobilität im Landratsamt Rastatt.
Meldung vom 11. August 2026

Pflege startet hier – die Generalistische Pflegeausbildung eröffnet viele Wege

Pflegefachkräfte werden dringend gebraucht – in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, ambulanten Diensten und vielen weiteren Versorgungsbereichen. Die generalistische Pflegeausbildung qualifiziert junge Menschen und Quereinsteigende für einen vielseitigen Beruf mit Zukunft. Dieser neue Ansatz vereint die früheren Ausbildungen in der Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Er vermittelt umfassende Kompetenzen für die Pflege von Menschen aller Altersgruppen.
Meldung vom 06. August 2026

Niedrigwasser birgt Lebensgefahr: Landratsamt und DLRG warnen vor Baden im Rhein

Der derzeit niedrige Wasserstand des Rheins vermittelt stellenweise einen trügerischen Eindruck von Sicherheit. Im Bereich der Rheinfähre Plittersdorf wird vermehrt beobachtet, dass sich Menschen im Rhein aufhalten oder größere Strecken im Wasser zurücklegen. Das Landratsamt Rastatt und die DLRG Bezirk Mittelbaden warnen deshalb eindringlich davor, den Rhein zum Schwimmen oder zur Abkühlung zu nutzen.
Das Foto zeigt die angehende Medizinerin Annika Mast freut sich über die Unterstützung durch das Landarzt-Stipendium (Foto: Annika Mast).
Die angehende Medizinerin Annika Mast freut sich über die Unterstützung durch das Landarzt-Stipendium (Foto: Annika Mast). 
Meldung vom 06. August 2026

Landarzt-Stipendium – mit Unterstützung des Landkreises auf dem Weg zur Hausärztin in der Region

Mit dem Landarzt-Stipendium unterstützt der Landkreis Rastatt Medizinstudierende, die sich vorstellen können, später als Hausärztin oder Hausarzt in der Region tätig zu werden. Seit einem Jahr wird die 25-jährige Medizinstudentin Annika Mast gefördert. Bis 2029 können noch vier weitere Stipendien vergeben werden. Der Landkreis Rastatt unterstützt Medizinstudierende monatlich mit 500 Euro finanziell und begleitet sie während Studium und Weiterbildung auf dem Weg in die Allgemeinmedizin.
Meldung vom 05. August 2026

Jobbörse für Zugewanderte am 15. September in der Badner Halle Rastatt bietet Chancen für eine erfolgreiche Integration

Die Wirtschaftsförderung und das Amt für Migration und Integration im Landratsamt Rastatt, die Agentur für Arbeit Karlsruhe/Rastatt sowie das Jobcenter Landkreis Rastatt veranstalten am Dienstag, 15. September, eine Jobbörse für Zugewanderte im Foyer der Badner Halle Rastatt. Dieses Forum bietet eine gute Gelegenheit für Migrantinnen und Migranten, sich über berufliche Perspektiven und Qualifikationswege zu informieren.
Das Foto zeigt Teilnehmende beim Workshop, Foto: Janina Fortenbacher
Teilnehmende beim Workshop, Foto: Janina Fortenbacher
Meldung vom 04. August 2026

Starkregenpartnerschaft Mittelbaden startet gemeinsames Projekt zur Hochwasser-Alarm- und Einsatzplanung

In diesem Sommer stehen die Hitzewellen und die Dürre in weiten Teilen des Landes im besonderen Fokus. In diesem Zusammenhang kommt es oft zu Gewitter- und Starkregenereignissen. So auch nach der jüngsten Hitzeperiode. Insbesondere im Hinblick auf lokale Überschwemmungen können diese Wetterlagen gefährlich sein, da sie auch jenseits von Gewässern zu Überflutungen bis hin zu Sturzfluten führen können. Aufgrund der kurzen Vorwarnzeiten muss sich die Gefahrenabwehr deshalb bereits im Vorfeld intensiv auf solche Ereignisse vorbereiten, damit im Einsatzfall alle erforderlichen Maßnahmen routiniert und geordnet abgearbeitet werden können. Hierbei ist ein qualifizierter Hochwasser-Alarm- und Einsatzplan (HWAEP) von zentraler Bedeutung.
Meldung vom 31. Juli 2026

Ruhestein-Bergrennen 1946 – Auftaktsieg für den Bühlertäler Motorradrennfahrer Ewald Kohler

Der Bühlertäler Motorradrennfahrer Ewald Kohler nahm vor 80 Jahren beim Ruhestein-Bergrennen teil und gewann in seiner Klasse. Weit über 30.000 Zuschauer waren gekommen und mehr als 100 Rennfahrer hatten sich am 21. Juli 1946 zur ersten deutschen Motorsportveranstaltung nach dem Zweiten Weltkrieg in Baiersbronn eingefunden. Aufgerufen hierzu hatte die Süddeutsche Motorrennfahrer-Vereinigung (SMRV), die nur wenige Tage zuvor gegründet wurde. Nicht einmal 15 Monate waren seit Kriegsende vergangen, und doch gab es die vielen Motorsportbegeisterten, die ein einzigartiges Bergrennen auf die Beine stellten, das mit 8.000 Meter Streckenlänge und einer zu bewältigenden Höhendifferenz von gut 500 Metern sehr anspruchsvoll war. Kreisarchivar Martin Walter hat die Erfolge des Motorradrennfahrers nachgezeichnet. 
Das Foto zeigt ein Porträit des scheidenden Naturschutzbeauftragten Karl Gutzweiler, Foto: Janina Fortenbacher
Naturschutzbeauftragter Karl Gutzweiler, Foto: Janina Fortenbacher
Meldung vom 29. Juli 2026

Landrat verabschiedet langjährigen Naturschutzbeauftragten Karl Gutzweiler

Landrat Prof. Dr. Christian Dusch hat in der Kreistagssitzung am vergangenen Dienstag den langjährigen Naturschutzbeauftragten Karl Gutzweiler verabschiedet. Der Diplom-Forstwirt war 37 Jahre lang ehrenamtlich als fachlicher Berater der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamts Rastatt für den Zuständigkeitsbereich Rastatt und Ötigheim im Einsatz.