Pestalozzi-Schule feiert zehnjährige Erfolgsgeschichte des Schülerprojekts Gastronomie „Zum Zollamt“
Den ersten „Zollamt“-Abend im Jahr 2026 nutzte Nonnenmacher, um gemeinsam mit dem Landkreis Rastatt als Schulträger der Pestalozzi-Schule auf die Erfolgsgeschichte des Projekts zurückzublicken.
Dem Engagement und Mut des damaligen Schulleiters Hans Schemel sowie der beiden als Geschäftsführerinnen fungierenden Lehrerinnen Iris Henke und Bettina Kuner sei es zu verdanken, dass der Berufsschulstufe mit dem „Zollamt“ wertvolle berufliche Chancen geboten werden können, betonte Nonnenmacher. Die Schülerinnen und Schüler des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung können sich als Köchinnen und Köche oder Servicepersonal erproben und sammeln bei der Vorbereitung der gastronomischen Abende mit der Einkaufsplanung, dem Lebensmitteleinkauf und der Wäschepflege viele praktische Erfahrungen.
Schuldezernent Burkhard Jung bestätigte die große Bedeutung des Projekts, das ein Gewinn für die Schülerschaft und die Gäste darstelle. „Die Schülerinnen und Schüler können stolz auf ihre Mitarbeit sein“, betonte Jung. Sein Dank galt insbesondere den beiden Geschäftsführerinnen, die den Stab nach zehn Jahren an ihre Kolleginnen Sabrina Wiesner und Michaela Höflich weiterreichen.
Sowohl Nonnenmacher als auch Jung räumten ein, dass es nicht leicht sei, einen Tisch im „Zollamt“ zu ergattern, da das Schülerrestaurant nach mehreren Zeitungsartikeln und einem Beitrag im ZDF-Nachrichtenmagazin „Heute in Deutschland“ längst kein „Geheimtipp der Rastatter Gastro-Szene“ mehr sei. Grund für die Beliebtheit bei den Gästen sei ohne Zweifel die Qualität des Restaurants, das sich durch eine regionale Küche, vor allem aber durch sein sympathisches Service- und Küchenpersonal auszeichne und die Gäste immer wieder „mit viel Motivation und Liebe begrüßt, bekocht und bedient“, so der Schuldezernent.
Als Dank und Anerkennung des Landkreises überreichte Jung dem Schulleiter eine inoffizielle Auszeichnung zum „3-Sterne-Restaurant für Leib und Seele“. Die Stammgäste des Zollamts – Eltern und Freunde der Pestalozzi-Schule – dürfen sich also zurecht auf kommende gastronomische Abende freuen, wenn der Schulleiter seinen Schülern wieder das Kommando gibt: „An die Töpfe, fertig, los!“
