Schülerinnen setzen Zeichen gegen Gewalt und zeigen Grenzen in Beziehungen auf
Ausstellung im Landratsamt Rastatt
Im Rahmen des Jahresprogramms des Runden Tisches konnte das Ludwig-Wilhelm-Gymnasium Rastatt für ein kreatives Präventionsprojekt gewonnen werden. Die Ergebnisse von Schülerinnen der Jahrgangsstufe 9 sind derzeit im Foyer des Landratsamts Rastatt zu sehen.
An dem freiwilligen Workshop nahmen 18 Schülerinnen teil. Gemeinsam mit Lehrkräften aus den Bereichen Prävention und Kunst sowie der Schulsozialarbeiterin setzten sie sich außerhalb des regulären Unterrichts intensiv mit dem Thema Gewalt und persönliche Grenzen in Beziehungen auseinander.
Im Mittelpunkt standen Fragen nach den eigenen Vorstellungen und Bedürfnissen in Freundschaften und Partnerschaften. Dabei wurde nicht nur über Grenzüberschreitungen und den Umgang mit problematischen Situationen gesprochen, sondern auch darüber, wie respektvolle Beziehungen gestaltet sein sollten, welche Werte dabei wichtig sind und welche Verhaltensweisen keinen Platz haben dürfen.
Ziel des Projekts war es, die Jugendlichen für ihre persönlichen Grenzen zu sensibilisieren und sie darin zu stärken, selbstbewusst und achtsam mit sich selbst und anderen umzugehen. Mit ihrem Engagement setzen die Schülerinnen ein wichtiges Zeichen für Respekt, gegenseitige Wertschätzung und Grenzachtung – insbesondere unter jungen Menschen.
Die im Workshop gewonnenen Erkenntnisse wurden kreativ und künstlerisch umgesetzt. Entstanden sind ein Videoclip, der über einen QR-Code abgerufen werden kann, sowie Malereien und Skulpturen. Die Ausstellung ist noch bis Freitag, 12. Juni, im Foyer des Landratsamts Rastatt zu sehen und lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.