Netzwerktreffen für Schwerbehindertenvertretungen der Region

Auf Einladung des Inklusions- und Integrationsfachdiensts Rastatt (IFD) und der Behindertenbeauftragten des Landkreises Rastatt fand das zweite Netzwerktreffen für Schwerbehindertenvertretungen aus dem Landkreis Rastatt und der Stadt Baden-Baden statt.

Das Foto zeigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweiten Netzwerktreffens der Schwerbehindertenvertretungen in Mittelbaden; Foto: Andrea Stahl/LRA
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des zweiten Netzwerktreffens der Schwerbehindertenvertretungen in Mittelbaden; Foto: Andrea Stahl/LRA

Organisiert wurde das Treffen, an dem rund 30 Interessierte namhafter Unternehmen aus der Region teilnahmen, von Michaela Olm, Schwerbehindertenvertrauensperson für Riverty Services in Baden-Baden in Zusammenarbeit mit Markus Walz vom IFD Rastatt und Andrea Stahl von der Geschäftsstelle der Behindertenbeauftragten. „Die gute Resonanz lag sicher auch am Programm, das sich am aktuellen Informationsbedarf orientierte“, so Markus Walz vom IFD. Der Inklusions- und Integrationsfachdienst ist eine Einrichtung des Caritasverbandes für den Landkreis Rastatt im Auftrag des Inklusions- und Integrationsamtes Baden-Württemberg.

Martina Rapp, Leitung der Fachstelle Sucht Rastatt/Baden-Baden, zeigte in ihren Ausführungen auf, wie Schwerbehindertenvertretungen mit suchterkrankten Kollegen umgehen können und mit welchen Problemstellungen Arbeitnehmer mit Suchterkrankungen zu kämpfen haben.

Informationen über (Teil-)Erwerbsminderungsrenten, Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben und über berufliche Reha-Leistungen gab Silke Walther, Firmenberaterin der Deutschen Rentenversicherung am Beratungszentrum Karlsruhe. Dem Vortrag schloss sich eine rege Frage- und Diskussionsrunde an.

Zentrales Anliegen des Treffens war aber der Austausch und die Vernetzung. „Gerade in diesen herausfordernden Zeiten für Menschen mit Einschränkungen ist ein Austausch wichtiger denn je“, so Michaela Olm. „Im Alltag sind wir oft auf uns allein gestellt. Da hilft es, Kontakt mit anderen Schwerbehindertenvertretungen zu haben.“ Auch deshalb regte sie zu einem monatlichen Stammtisch an.