Fallobst direkt zu Kompostierbetrieben
Fallobst von Äpfeln, Birnen oder Mirabellen oder auch Obstreste vom Abpressen für Obstsäfte können nicht auf den Grüngutsammelplätzen angenommen werden. Darüber informiert der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Rastatt. Der richtige Verwertungsweg für Kleinmengen dieser Fruchtabfälle sei die Biotonne, größere Mengen können direkt zu den Kompostieranlagen im Landkreis gebracht werden. Diese sind der Kompostierbetrieb Jakob in Iffezheim und die Kompostier- und Häckselanlage Vogel in Bühl-Vimbuch.
Aufgrund der langen Lagerzeit bis das Material gehäckselt und abgefahren wird, würde dieses Obst bei den Grünabfallsammelplätzen intensiv anfangen zu gären und zu faulen, was in der Folge zu einer erheblichen Geruchsbildung führt. Bei den Kompostierbetrieben wird das Material dagegen zügig verarbeitet. Die Preise und Anlieferungsbedingungen sollten jeweils vor der Anlieferung direkt bei den Kompostieranlagen erfragt werden.