Landkreis Rastatt für Klimaschutz ausgezeichnet
European Energy Award würdigt strategisches Engagement
„Klimaschutz ist für unseren Landkreis Ansporn und Verpflichtung zugleich. Der European Energy Award bestätigt unseren Weg und motiviert uns, nachhaltige Lösungen weiter auszubauen“, betont Landrat Prof. Dr. Christian Dusch.
Der Landkreis Rastatt treibt den Klimaschutz seit vielen Jahren systematisch voran. Grundlage ist ein umfassendes Teil-Klimaschutzkonzept, das zentrale Maßnahmen in den Bereichen Wärmewende, Energieeffizienz und CO₂-Reduktion bündelt. Zu den sichtbaren Erfolgen zählen unter anderem der Ausbau von Photovoltaikanlagen auf kreiseigenen Liegenschaften, der innovative Solar-Campus in Bühl sowie Energiesparaktionen für Bürgerinnen und Bürger.
Mit dem Zukunftsprogramm 2035 hat der Landkreis Klimaschutz zudem als zentrales Leitprinzip verankert und die strategische Richtung für eine nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung festgelegt. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist dabei die enge Zusammenarbeit mit den kreisangehörigen Kommunen sowie der Energieagentur Mittelbaden. Durch Beratung, Netzwerkarbeit und gemeinsame Austauschformate werden Maßnahmen effizient abgestimmt und breit umgesetzt.
Der Landkreis Rastatt ist dem eea im Jahr 2022 beigetreten und erreichte nun im Rahmen der Zertifizierung eine Punktzahl von 55 Prozent. Die Auszeichnung bestätigt den eingeschlagenen Weg und unterstreicht die Bedeutung eines strukturierten Klimaschutzmanagements. Den European Energy Award Gold erhielt der Landkreis Böblingen. Das ist die höchste Auszeichnungsstufe in dem europäischen Klimaschutzzertifizierungssystem. Eine Kommune bekommt sie, wenn sie mindestens 75 Prozent der für sie möglichen Maßnahmen zur Energieeffizienz und zum Klimaschutz umgesetzt hat.
Mit der aktuellen Preisverleihung endet zugleich das bisherige eea-Programm in Deutschland. Künftig stehen Kommunen neue Klimaschutzmanagement-Systeme wie „Klimakommune Deutschland“ und „Zukunftskommune“ zur Verfügung. Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg, die das eea-Programm im Südwesten über viele Jahre koordiniert hat, bleibt dabei zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Land.
„Die Rolle der Kommunen beim Klimaschutz ist und bleibt zentral. Ein systematisches Vorgehen hilft, Energie effizient einzusetzen und verstärkt auf erneuerbare Energiequellen zu bauen“, so Umwelt- und Energieministerin Thekla Walker.
Auch künftig setzt der Landkreis Rastatt konsequent auf den Ausbau erneuerbarer Energien, die Stärkung nachhaltiger Mobilität und verfolgt das Ziel, bis 2035 eine bilanzielle Energieautarkie zu erreichen.
Weitere Informationen unter www.kea-bw.de.
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