Freihaltung von Zufahrtsstraßen und Rettungswegen – Behinderungen können schwerwiegende Folgen haben
„Freie Zufahrtsstraßen und Rettungswege sind keine Empfehlung, sondern eine wichtige Voraussetzung für die Sicherheit der Bevölkerung. Um Menschenleben zu schützen, Sachschäden zu verhindern und Notfalleinsätze effizient zu gestalten, ist umsichtiges Verhalten unerlässlich. Jeder Einzelne kann durch verantwortungsbewusstes Parken dazu beitragen, dass Hilfe im Ernstfall rechtzeitig ankommt“, so das Amt für Öffentliche Ordnung und Bevölkerungsschutz im Landratsamt Rastatt.
Gerade in den Sommermonaten entstehen zusätzliche Risiken. Beliebte Ausflugsziele sind oft überfüllt und das improvisierte Parken auf Zufahrten oder Wiesen kann nicht nur Rettungswege versperren, sondern auch den Verkehr stark behindern. Zudem können Fahrzeuge, die auf trockenen Böden, Wiesen oder Waldwegen falsch geparkt sind, durch die Hitze heißer Katalysatoren Brände auslösen. Eng geparkte Autos erschweren es den Einsatzkräften zudem, im Brandfall schnell vor Ort zu sein.
Auch an Badeseen oder Schwimmbädern können falsch geparkte Fahrzeuge den Zugang für Einsatzfahrzeuge blockieren. Selbst scheinbar kleine Verstöße können im Ernstfall schwerwiegende Folgen haben. Das Amt für Öffentliche Ordnung und Bevölkerungsschutz weist darauf hin, dass das Parken in Feuerwehrzufahrten, auf Rettungswegen sowie an Engstellen, das die Durchfahrt von Einsatzfahrzeugen behindert, nicht nur ordnungswidrig ist, sondern auch weitere Konsequenzen nach sich ziehen kann. Neben Verwarnungen und Bußgeldern müssen Fahrzeughalter damit rechnen, dass ihr Fahrzeug abgeschleppt wird.