Wiederbestellung des Naturschutzbeauftragten Hans-Werner Maternowski

Der Kreistag hat in seiner Sitzung am 25. Oktober mit Hans-Werner Maternowski einen erfahrenen und langjährigen Naturschutzbeauftragten des Landkreises Rastatt in seiner Funktion bestätigt. Am vergangenen Montag überreichte ihm Dezernent Sébastien Oser seine Wiederbestellungsurkunde und dankte ihm gleichzeitig für seinen langjährigen Dienst.

Das Foto zeigt vier Personen auf einer Rasenfläche vor dem Rastatter Landratsamt. Zu sehen sind Sophia Frietsch, Leiterin des Amts für Baurecht, Naturschutz und Bußgeldverfahren (links), Dezernent Sébastien Oser (Zweiter von rechts) und Eva-Maria Riedel, stellvertretende Sachgebietsleiterin Naturschutz. Sie gratulieren Hans-Werner Maternowski zu dessen Wiederbestellung als Naturschutzbeauftragter des Landkreises Rastatt. Foto: Janina Fortenbacher/LRA Rastatt
Sophia Frietsch, Leiterin des Amts für Baurecht, Naturschutz und Bußgeldverfahren (links), Dezernent Sébastien Oser (Zweiter von rechts) und Eva-Maria Riedel, stellvertretende Sachgebietsleiterin Naturschutz, gratulieren Hans-Werner Maternowski zu dessen Wiederbestellung als Naturschutzbeauftragter des Landkreises Rastatt. Foto: Janina Fortenbacher/LRA Rastatt

Maternowski ist schon seit 2012 als Naturschutzbeauftragter tätig. Nun wurde der 70-Jährige mit Wirkung zum 1. Dezember 2022 einstimmig auf fünf weitere Jahre bestätigt. Sein Zuständigkeitsbereich erstreckt sich wie bisher auf die Gemeinden Hügelsheim, Lichtenau und Rheinmünster. Der Ingenieur für Landschaftsplanung ist seit Anfang der 90er Jahre im Naturschutz aktiv. Er verfügt über ein breites Spezialwissen und gilt als ausgewiesener Fachmann für Kleinsäuger und Fledermäuse.

Im Gebiet des Landkreises Rastatt sind insgesamt sieben Naturschutzbeauftragte tätig. Naturschutzbeauftragte üben ihren Dienst ehrenamtlich aus und werden vom Landkreis für die Dauer von fünf Jahren bestellt. Sie beraten und unterstützen die untere Naturschutzbehörde im Landratsamt insbesondere bei der Beurteilung von Vorhaben und Planungen, die mit Eingriffen verbunden sind oder diese vorbereiten, bei Stellungnahmen zu Landschafts- und Grünordnungsplänen sowie bei der Beurteilung von Fachplanungen anderer Verwaltungen. Außerdem sind sie Ansprechpartner der von ihnen betreuten Gemeinden. Die ehrenamtlichen Naturschutzbeauftragten haben innerhalb der Naturschutzverwaltung von Baden-Württemberg eine starke und unabhängige Stellung.

Oser lobte Maternowski bei der Urkundenübergabe als einen stets lösungsorientierten, engagierten und immer ansprechbaren Naturschutzbeauftragten. Er freue sich auf die weitere Zusammenarbeit und auf künftige Projekte.

Der Klimawandel mit all seinen Folgen auf die Natur in den kommenden Jahren sei nur eine von vielen Herausforderungen – insbesondere hier am Oberrhein. Und längst nicht für alle Herausforderungen der Zukunft gebe es bereits Lösungen. Dennoch stimmt sowohl Maternowski als auch Oser eine Sache positiv: Seit einigen Jahren sei ein Umdenken in der Gesellschaft zu erkennen. Das zeige sich ganz besonders bei der jüngeren Generation, die sich zunehmend mehr mit Umwelt-, Natur- und Klimaschutz beschäftige. Deshalb profitieren Naturschutzbehörden laut Maternowski nicht nur vom Erfahrungsschatz langjähriger Kollegen, sondern auch von neuen Ideen und frischen Gedankengängen junger Biologen und Naturschützer.