Brennholz

Brennholz ist ein regenerativer, umweltschonender und vor Ort verfügbarer Energieträger. Neben den zunehmend teurer werdenden fossilen Energieträgern (Erdöl, Kohle, Gas) gewinnt der ökologische Vorteil von Brennholz immer mehr an Bedeutung.
 
Bei der Verbrennung der fossilen Energieträger wird CO² freigesetzt, das vor Jahrmillionen aus der Atmosphäre entnommen und unter der Erdoberfläche gespeichert wurde. Es wird dabei also zusätzliches CO² freigesetzt, das den Treibhauseffekt in der Erdatmosphäre verstärkt.

Im Gegensatz dazu wird bei der Verbrennung von Brennholz nur so viel CO² freigesetzt wie zuvor beim Wachstum des Baumes der Atmosphäre entzogen wurde. Die Nutzung von (Brenn-)Holz wird in der nachhaltigen Forstwirtschaft deshalb auch als CO²-neutral bezeichnet.

Übrigens: wenn das Holz im Wald verrottet wird bei der Verrottung die gleiche Menge CO² freigesetzt wie bei der Verbrennung.

Weitere allgemeine Informationen erhalten Sie unter folgenden Links:

Brennholz für den privaten Verbrauch erhalten Sie im Landkreis Rastatt bei den für Ihren Wohnort zuständigen Forstrevierleitern und teilweise bei den Gemeinden.

Gerne sind das Forstamt und die Bezirksleitungen bei der Vermittlung des zuständigen Forstrevierleiters behilflich.

Brennholz wird überwiegend in langer Form, als Holzpolter am Fahrweg im Wald bereitgestellt. Es kann auch als Flächenlos selbst aufbereitet werden.
In beiden Fällen ist bei der Arbeit mit der Motorsäge im Wald die entsprechende Schutzausrüstung zu tragen und der Nachweis des Besuchs eines Motorsägenlehrganges erforderlich.