Ottersweier stellt Weichen für die Zukunft

Ottersweier mit seinen 6.345 Einwohner und 2.300 Arbeitsplätzen nimmt in allen Bereichen zukunftsorientierte Weichenstellungen vor und Verwaltung, Gemeinderat und Bürger ziehen gemeinsam an einem Strang. Das stellte Landrat Toni Huber bei seinem Antrittsbesuch im
Rathaus fest.

Er und Bürgermeister Jürgen Pfetzer sprachen auch über die Situation auf der Schwarzwaldhochstraße. Huber regte eine Bestandaufnahme aller problematischen Immobilien an mit Daten und Fakten über Eigentumsverhältnisse und Bauzustand. Auf einer solchen Grundlage könne geklärt werden, ob, wo und wie Unterstützung von Politik und Verwaltung möglich ist. Auch die PFC-Bodenbelastung war Thema beim Besuch des Landrates. Die Ortslage von Ottersweier ist nicht betroffen, weshalb auf Gartenbewässerung nicht verzichtet werden muss. Huber übermittelte das Lob der Unteren Naturschutzbehörde für den Rückbau des Sprung- und Richterturms im Landschaftsschutzgebiet „Bühlertal“. Mit diesem erstmaligen Rückbau von Wintersport-Infrastruktur im Nordschwarzwald seien für die Natur Flächen zurückgewonnen worden, die wieder mit Tieren und Pflanzen besiedelt werden und das Landschaftsbild verschönern. Auch bezüglich eines angestrebten zusätzlichen ÖPNV-Haltepunktes hatte der Landrat gute Nachrichten. Grundsätzlich seien weitere Haltepunkte auf der Rheintalbahn mit Inbetriebnahme des Rastatter Tunnels machbar. Einig sind Landrat Toni Huber und Bürgermeister Pfetzer über die Dringlichkeit des Breitbandausbaus, der eine Maßnahme zur Daseinsvorsorge darstellt. Pfetzer informierte über die bevorstehende Verlegung von Glasfaserkabeln in Unzhurst und Breithurst.
 
Unser Bild zeigt: Landrat und Bürgermeister beim Studieren der Ortskarte. Dabei erörterten sie die Pläne des Landkreises zur Sanierung der Kreisstraße 3749 (Hard-Waldmatt) und den Radwegbau entlang der Kreisstraße 3747 (Zell-Balzhofen).