Neuer Oberflächengewässerbericht zur PFC-Thematik im Raum Rastatt/Baden-Baden

Das Umweltamt im Landratsamt Rastatt hat, wie in den Vorjahren, auch 2019 ein umfangreiches Oberflächengewässer-Monitoring durchgeführt.

In Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Umwelt und Arbeitsschutz der Stadt Baden-Baden und dem Gesundheitsamt wurden kreisübergreifend insgesamt 61 Messstellen in Fließgewässern, 32 Seen und zehn Kläranlagenabflüsse auf PFC untersucht. Zusätzlich wurde durch die LUBW auch eine Abflussmessung an ausgewählten Standorten durchgeführt, sodass auch PFC-Frachten ermittelt werden konnten. Der Bericht ist hier abrufbar.
 
Da normierte Grenzwerte für Oberflächengewässer bisher nicht existieren, wurden die Geringfügigkeitsschwellenwerte (GFS) für Grund- und Trinkwasser zur Orientierung herangezogen. Bei einer Bewertung als Grund- und Trinkwasser zeigt sich bei sechs Messstellen im Rheinniederungskanal sowie sechs Messstellen in Seen eine Überschreitung der GFS-Werte. Im Vergleich zu 2018 sind die PFC-Konzentrationen in den Fließgewässern geringer, was vermutlich auf einen erhöhten Abfluss zum Zeitpunkt der Probenahme zurückzuführen ist.
 
Insgesamt sind die gemessenen Werte in Fließgewässern, Seen und Kläranlagen der letzten fünf Jahre relativ konstant, unterliegend aber wetterbedingten Schwankungen.
 
Weitere Information: Landratsamt Rastatt, PFC-Geschäftsstelle (E-Mail: PFC@landkreis-rastatt.de) oder Stadt Baden-Baden, Fachgebiet Umwelt und Arbeitsschutz (E-Mail: umwelt@baden-baden.de).