Nach den Sturmschäden in den Gemeindewäldern sind die Waldwege wieder passierbar

Das Kreisforstamt Rastatt teilt mit, dass die Waldwege, die durch den Gewittersturm in der Nacht vom 6. auf den 7. August auf Gemarkung der Gemeinden zwischen Au am Rhein und Rastatt durch umgestürzte, abgebrochene Bäume oder abgerissene Baumkronen blockiert
waren, mittlerweile wieder freigeräumt und passierbar sind.

Des Weiteren ist die Aufarbeitung des Schadholzes, das abseits der Waldwege in den Waldbeständen liegt oder hängt, voll im Gange. Angesichts des Ausmaßes der Schäden, die sich jüngsten Schätzungen zufolge auf 4000 Kubikmeter Schadholz belaufen und vor allem die Wälder der Gemeinden Au am Rhein, Elchesheim-Illingen, Steinmauern, Bietigheim und Durmersheim betreffen, wird es noch Monate dauern, bis die Aufarbeitung der Schäden abgeschlossen sein wird. Den Waldbesuchern wird daher dringend empfohlen, bei der Benutzung der Waldwege in den von den Schäden betroffenen Gebieten wachsam zu sein hinsichtlich am Wegrand stehender Bäume, in denen noch abgebrochene lose Äste oder Kronenteile hängen können.
 
Beim Verlassen der Waldwege, z.B. durch Pilzsuchende, ist äußerste Vorsicht geboten, da es querwaldein weiterhin zu unvorhersehbaren und schwer einzuschätzende Gefahren durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume kommen kann. Die Aufarbeitung der geworfenen oder gebrochenen Bäume ist extrem gefährlich und wird durch Forstmaschinen unterstützt. Wo Gründe wie zum Beispiel Verkehrssicherungspflicht, Arbeitssicherheit oder Aufrechterhaltung der Waldpflege nicht entgegenstehen, wird ein Teil der abgebrochenen oder umgestürzten Laubbäume aus ökologischen Gründen in den Beständen belassen um als stehendes oder liegendes Totholz Lebensraum für totholzbewohnende Fledermäuse, Insekten, Pilze oder Flechten zu schaffen.

(Erstellt am 06. September 2019)