Mit den Bürgern gegen Starkregen - Landkreis und Kommunen treffen Vorkehrungen

Starkregen haben in den letzten Jahren vermehrt zu hohen Schäden und zu Gefahr für Leib und Leben geführt. Im Gegensatz zu Hochwasser an Flüssen, sind Ort und Zeitpunkt von Starkregen kaum vorhersehbar und treten für Betroffene meist sehr überraschend auf. Daher ist es wichtig, potentielle Fließpfade des oberflächlich abfließenden Wassers und Risikobereiche zu kennen, um mit geeigneten privaten und öffentlichen Vorsorgemaßnahmen größere Schäden an Mensch und Eigentum zu verhindern.

Mit diesem Ziel haben sich alle 23 Städte und Gemeinden des Landkreises sowie die Stadt Baden-Baden zusammengeschlossen. Sie lassen ein Starkregenrisikokonzept erarbeiten, das von Anfang an die Bürger beteiligt. Sie kennen die lokalen Begebenheiten in ihrem Umfeld am besten und haben Erfahrungen zu kritischen Bereichen in ihrer Gemeinde. Laut Landratsamt sind diese Informationen für die Überprüfung der im Starkregenkonzept erstellten Überflutungskarten sehr nützlich.
 
Laut Wolfgang Hennegriff, dem Leiter des Umweltamtes im Landratsamt, erhoffen sich Landkreis und Kommunen mit der Beteiligung der Bürger alle Voraussetzungen schaffen zu können, um Folgeschäden künftiger Starkregenereignisse zu vermeiden oder zu mildern.
 
Das Umweltamt bittet deshalb von Starkregenereignissen Betroffene um Informationen in Form von Bildern, Videos, Aufzeichnungen über Wasserstände, Niederschlagsmengen und entstandene Schäden an die Starkregengeschäftsstelle unter E-Mail starkregen@landkreis-rastatt.de.