Landratsamt Rastatt beantragt Aufhebung der Hundseck-Zwangsversteigerung am 5.12.2019

Erfolgsaussichten einer außergerichtlichen Lösung sollen in den nächsten sechs Monaten ausgelotet werden

Das Landratsamt Rastatt hat heute beim Amtsgericht Baden-Baden eine einstweilige Einstellung der Zwangsversteigerung der Hundseck beantragt. Der Zwangsversteigerungstermin am 5.12.2019 soll damit entfallen. Die Behörde will - wie vom Gesetz vorgesehen - weitere sechs Monate Zeit gewinnen, um die Erfolgsaussichten einer außergerichtlichen Lösung auszuloten. Dies gab heute der Erste Landesbeamte Dr. Jörg Peter bekannt.

„Das verworrene Grundbuch wirft schwierige juristische Fragen auf“, so der Landkreis-Vertreter. Die offenen Fragen gelte es zu klären, bevor ein weiterer Zwangsversteigerungstermin anberaumt werde. Es sei auch mit den Verfahrensbeteiligten zu erörtern, ob das Grundbuch bereinigt und damit der Weg für einen Investor frei gemacht werden könne. Ob dies gelinge, werde sich in den nächsten sechs Monaten zeigen, so Jörg Peter abschließend.