Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Informationen, Rat und Hilfe bekommen Sie über die Corona-Hotline im Gesundheitsamt von
Montag bis Freitag zwischen 7:00 Uhr und 19:00 Uhr sowie
Samstag und Sonntag zwischen 8:00 Uhr und 16:30 Uhr unter 07222 381-2300.
 

Im Landratsamt wird das Thema durch den Verwaltungsstab bearbeitet, die Situation wird fachlich und behördlich regelmäßg neu bewertet. Fälle und Kontaktpersonen werden isoliert und stehen in engem Kontakt zum Gesundheitsamt. Die Gesundheitsbehörden beobachten die Entwicklung sehr genau und stehen dabei in engem Kontakt mit dem Bund und den anderen Bundesländern. Koordiniert wird die Beobachtung der Lage in Deutschland durch das Robert Koch-Institut (RKI).

Aktuell

Häufig gestellte Fragen und Antworten

Was bedeutet Pandemiestufe 3 und was muss beachtet werden?

Was bedeutet Pandemiestufe 3 und was muss beachtet werden?

Pandemiestufe 3: „Kritische Phase“
Der Eintritt in Pandemiestufe 3 („Kritische Phase“) wird definiert durch Überschreitung der landesweiten 7-Tages-Inzidenz von 35/100.000 Einwohner.  
Das bedeutet, dass in Baden-Württemberg innerhalb einer Woche mehr als 35 von 100.000 Personen positiv getestet wurden.
Es besteht ein starker, gegebenenfalls exponentieller Anstieg der Fallzahlen mit diffusen, häufig nicht mehr nachvollziehbaren Infektionsketten. Verschärfte Maßnahmen, die zur Verhütung und Bekämpfung von SARS-CoV-2 geeignet, erforderlich und verhältnismäßig sind, werden umgesetzt. Diese sind insbesondere erforderlich, um das Gesundheitswesen nicht an seine Kapazitätsgrenzen zu bringen.
Ziel ist es, die aufgetretene Infektionswelle schnellstmöglich zum Abklingen zu bringen und zusätzliche weitreichendere Maßnahmen, wie einen landesweiten Lockdown zu verhindern. Reichen die für Pandemiestufe drei vorgesehenen Maßnahmen nicht aus, um eine weitere Ausbreitung des Infektionsgeschehens einzudämmen, können jederzeit die erforderlichen Verschärfungen vorgenommen werden.

Ab dem 19. Oktober gilt in Baden-Württemberg die 3. Pandemiestufe. Daher wurde die Corona-Verordnung des Landes an das neue stark steigende Infektionsgeschehen angepasst. Folgende Änderungen gelten ab Montag, 19. Oktober 2020:

  • Landesweite Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den dem Fußgängerverkehr gewidmeten Bereichen und öffentlichen Einrichtungen sowie öffentlich zugänglichen Bereichen im Freien, soweit die Gefahr besteht, dass der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
  • Das private Zusammentreffen von Personen wird auf maximal 10 Personen oder zwei Hausstände begrenzt.
  • Ansammlungen nach § 9 CoronaVO werden auf 10 Personen oder zwei Hausstände begrenzt.
  • Die Teilnehmerzahl für Veranstaltungen wird auf 100 begrenzt.

Zudem werden weitere landesweite Maßnahmen der Ressorts für die Pandemiestufe 3 ergriffen.
Dazu gehören an zentraler Stelle:

  • Kliniken: Angesichts der Erwartung eines höheren Patientenaufkommens in den Kliniken, sollten diese ihre für SARS-CoV2 Patienten erforderlichen (Intensiv-)Kapazitäten stufenweise anpassen sowie elektive Behandlungen schrittweise reduzieren.
  • Ambulante Versorgung: Die Corona Fieber-Ambulanzen und Teststellen in den besonders betroffenen Regionen werden wieder hochgefahren bzw. ausgeweitet.
  • Telemedizin: Ausweitung der Nutzung telemedizinischer Behandlungsmöglichkeiten (auch Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen) zur Vermeidung von Kontakten in Arztpraxen.
  • Schulen: Mit der Änderung der Corona-VO Schule besteht die landesweite Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ab Klasse 5 in den weiterführenden Schulen sowie in den beruflichen Schulen auch im Unterricht.
  • Einschränkung der nicht-schulischen Nutzung des Schulgebäudes.
  • Kitas: Konsequente Distanz bei der Gruppenbildung bleibt bestehen.
  • Hochschulen: weitreichende Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch auf den Sitzplätzen

Zusätzlich können Städte und Landkreise, in denen eine Inzidenz von mehr als 50 / 100.000 Einwohner vorherrscht, per Allgemeinverfügung weitergehende, noch schärfere lokale Maßnahmen ergreifen, wie zum Beispiel nächtliche Ausgangssperren verhängen. 

Die Landesregierung appelliert noch einmal eindringlich an die Bevölkerung: Jede und jeder Einzelne kann auch weiterhin mit der Einhaltung der AHA-Regeln (Abstand + Hygiene + Alltagsmaske) plus Lüften und Nutzen der Corona-Warn-App maßgeblich zur Verringerung des Infektionsrisikos beitragen. Wo möglich, sollen Bürgerinnen und Bürger zudem die Anzahl ihrer Kontakte reduzieren und auf Reisen verzichten.

Quelle: Land Baden-Württemberg

Was muss man tun, wenn man Kontakt zu einer Person hatte, die positiv auf Corona getestet wurde?

Was muss man tun, wenn man Kontakt zu einer Person hatte, die positiv auf Corona getestet wurde?

Wenn Sie persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde, sollten Sie zu Hause bleiben – auch wenn Sie keine Krankheitszeichen haben. Die Person, bei der das Coronavirus nachgewiesen wurde, sollten Sie bitten, Ihre Daten auf der vom Gesundheitsamt erbetenen Kontaktliste vollständig aufzunehmen. Das Gesundheitsamt wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen und über die weiteren erforderlichen Schritte informieren.

Wo kann man sich testen lassen?

Wo kann man sich testen lassen?

Sie benötigen einen Corona-Test oder medizinische Hilfe rund um eine (mögliche) Infektion mit dem Coronavirus?
Überall in Baden-Württemberg sind Corona-Schwerpunktpraxen als kompetente Anlaufstelle für Patienten mit Infektsymptomen da.
Fragen Sie zunächst Ihren Haus- oder Kinderarzt, ob er Sie testet. Falls dieser keine Testung durchführt, wählen Sie die bundesweite Rufnummer der Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigungen 116 117 und fragen dort nach Schwerpunktpraxen, die Tests durchführen oder suchen Sie auf der Internetseite der Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) nach den Coronapraxen in Ihrer Nähe.
Testzentren und Abstrichstellen an zentralen Orten wie Flughäfen oder Bahnhöfen richten sich vorrangig an Menschen ohne Krankheitssymptome (z. B. Reiserückkehrer aus Risikogebieten).

Wo bekommt man seine Testergebnisse her?

Wo bekommt man seine Testergebnisse her?

In Baden-Württemberg sind aktuell 100 Corona-Schwerpunktpraxen und 40 zentrale Corona-Ambulanzen etabliert, in denen Patientinnen und Patienten mit Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung oder mit fieberhaften Infekten von niedergelassenen Ärzten untersucht und behandelt werden. Zusätzlich wurden Abstrich-Zentren eingerichtet. Damit besteht im Land eine umfassende Test-Infrastruktur für die Untersuchung auf SARS-CoV-2, die einen flächendeckenden Zugang zur Testung gewährleistet. Die Zuweisung erfolgt über den Hausarzt, über das Gesundheitsamt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst.
Wenn der Hausarzt den Abstrich genommen hat, wird Ihnen das Ergebnis über den jeweiligen Hausarzt mitgeteilt. Ansonsten erhalten getestete Personen ihr Ergebnis über das zuständige Gesundheitsamt bzw. haben Corona-Abstrichzentren und Corona-Ambulanzen spezielle Verfahren zur Benachrichtigung entwickelt, z.B. per SMS. Wie und wann Sie benachrichtigt werden, wird Ihnen bei der Terminvereinbarung erklärt. (Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart)

Wichtig Hinweis:
Schon bevor das Testergebnis vorliegt, sollte man sich selbst isolieren, d. h. zu Hause bleiben, alle engen Kontakte unter 2 Metern meiden, gute Händehygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen (falls vorhanden) einen Mund-Nasenschutz tragen. (Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)

Wer wird getestet?

Wer wird getestet?

Um eine Ausbreitung des Coronavirus SARS-COV-2 und der Lungenkrankheit COVID-19 in Deutschland einzudämmen und Infektionsketten zu unterbrechen, müssen Infektions- und Verdachtsfälle früh erkannt, isoliert und Hygiene­maßnahmen konsequent eingehalten werden. 

1. Testung bei begründetem Verdacht:
Wendet sich eine Person mit Krankheitssymptomen, die auf eine Coronavirus-Infektion hinweisen, an eine Praxis, entscheidet der Arzt auf Basis der Kriterien des Robert Koch-Institutes (RKI), ob er einen Abstrich macht. 

2. Wer wird ohne Symptome getestet?  
Personen, die Kontakt zu einer positiv auf SARS-CoV-2 getesteten Person hatten und vom Gesundheitsamt als Kontaktperson der Kategorie I eingestuft wurden. 
Personen, die über die Corona-Warn-App die Information erhalten, dass sie Kontakt zu einem Infizierten hatten, können sich an eine Arztpraxis oder an das Gesundheitsamt wenden. Dann wird gegebenenfalls ein PCR-Test auf SARS-CoV-2 veranlasst. 
Im Rahmen von Ausbrüchen in zum Beispiel Gemeinschaftsunterkünften, Betrieben, Pflegeheimen und Schulen können Testungen mit Auftrag des Gesundheitsamts durchgeführt werden.
Um besonders gefährdete Menschen effektiv zu schützen, übernimmt das Land Baden-Württemberg die Kosten, wenn Patienten vor der Aufnahme in Einrichtungen der Alten-und Behindertenhilfe auf das Coronavirus getestet werden oder bei Patienten vor ambulanten OPs bei besonderer epidemiologischer Lage.
Außerdem können sich Lehrer, Erzieher sowie das weitere Personal an Schulen, Kindertagesstätten und der Kindertagespflege zwischen dem 17. August und dem 1. November auch symptomfrei zweimalig auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus testen lassen.
Einreisende aus Risikogebieten sind zu einem Corona-Test verpflichtet. Anspruch besteht innerhalb von zehn Tagen (statt bislang 72 Stunden!).
Tests bei Personen ohne Symptome sind zudem möglich, wenn sich jemand in den letzten 14 Tagen vor Testung innerhalb Deutschlands in einem Gebiet mit erhöhten Infektionsrisiko aufgehalten hat (gilt für Gebiete, wo sich laut RKI in einem Zeitraum von sieben Tagen bezogen auf 100.000 Einwohner mehr als 50 Personen neu mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert haben).

Es besteht Meldepflicht ans Gesundheitsamt
Alle Verdachts-, Krankheits- und Todesfälle im Zusammen­hang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 müssen dem örtlichen Gesundheitsamt gemeldet werden.

Weiterführende Informationen für Ärzte.

Weitere Infos zur Teststrategie des Bundesgesundheitsministeriums

Wie lange dauert die Quarantäne?

Wie lange dauert die Quarantäne?

- Bei der positiv getesteten Person dauert die Quarantäne 10 Tage ab Symptombeginn.
- Bei Symptomfreiheit sind es 10 Tage ab Abstrichdatum.

Was muss man in Quarantäne beachten?

Was muss man in Quarantäne/Häuslicher Absonderung beachten?

Kinder und Quarantäne

Informationen für Eltern: 
In der jüngsten Zeit häufen sich die Falschinformationen zum Verlauf einer Quarantäne bei Familien mit Kindern. 
Aus diesem Grund haben wir hier zusätzlich zu der Handreichung des BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) die wichtigsten Informationen für Sie zusammengestellt.

Sollten Kinder als Schutzmaßnahme (nach einem bestätigten Kontakt) oder aufgrund einer bestätigten Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV2 in Quarantäne gesetzt werden, gelten folgende Maßnahmen:
- Um die anderen Familienmitglieder vor einer Ansteckung zu schützen, soll, wenn möglich ein Elternteil die primäre Betreuung des betroffenen Kindes übernehmen. Dabei ist die Art und Enge des Kontakts natürlich abhängig vom Alter, der körperlichen und seelischen Verfassung und ist ganz allgemein dem Grad der Selbstständigkeit des Kindes anzupassen.
- Die restlichen Familienmitglieder oder engen Bezugspersonen sollen den direkten Kontakt zum Kind in den nächsten 14 Tagen möglichst reduzieren.
- Wie ausführlich in dem angehängten Empfehlungsschreiben erläutert, darf der Kontakt gerne digital über Telefon, Videochat oder ähnliche Medien stattfinden.
- Während der in der Quarantänezeit regelmäßig stattfindenden Gespräche zwischen Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamts und den Familien wird immer versucht, individuelle Lösungen zum Wohle des Kindes und der Angehörigen zu finden.
Kinder und Quarantäne - Informationen für Eltern

Was müssen Reiserückkehrer beachten?

Was müssen Reiserückkehrer beachten?

Das Land Baden-Württemberg hat die wichtigsten Fragen und Antworten zur Einreise-Verordnung und zu Corona-Tests für Reiserückkehrer zusammengefasst.

Seit dem 8. November 2020 gilt eine neue Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne (CoronaVO EQ). Sie basiert auf einer von Bund und Ländern erarbeiteten Musterverordnung, die ein möglichst einheitliches Vorgehen bei Einreisen aus Risikogebieten gewährleistet.

Wer aus dem Ausland nach Baden-Württemberg einreist und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem Gebiet aufgehalten hat, das in diesem Zeitraum Risikogebiet war oder noch ist, hat sich unverzüglich in Quarantäne zu begeben. Eine aktuelle Liste der Risikogebiete wird durch das Robert Koch-Institut veröffentlicht.

Rückkehrer aus Risikogebieten müssen sich für die Quarantäne auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere Unterkunft begeben und dürfen diese zehn Tage nicht verlassen. Die Verkürzung des Quarantänezeitraums von 14 auf zehn Tage ist eine der wesentlichen Änderungen der neuen Verordnung.

Zudem müssen sich die Rückkehrer aus Risikogebieten bei der zuständigen Ortspolizeibehörde (Gemeinde bzw. das Rathaus meines Wohnorts/Aufenthaltsorts) melden. Füllen Sie dazu die digitale Einreisemeldung vollständig aus. Sie erhalten bei erfolgreicher digitaler Einreisemeldung eine Bestätigung. Führen Sie diese bei Einreise mit sich.

Eine sofortige Befreiung von der Quarantänepflicht mit Vorlage eines negativen Testergebnisses bei Einreise ist nicht mehr generell möglich. Neu ist hingegen die Möglichkeit, die Quarantänedauer mit der Vorlage eines negativen Testergebnisses zu verkürzen. Dabei darf der Test frühestens am fünften Tag nach der Einreise durchgeführt werden.
Berücksichtigt werden verschiedene Ausnahmen von der Quarantänepflicht. Diese werden in § 2 CoronaVO EQ beschrieben.

Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten.

Quelle: Land Baden-Württemberg

Was ist für Reiserückkehrende aus einem Risikogebiet außerhalb Deutschlands zu beachten?

Was ist für Reiserückkehrende aus einem Risikogebiet außerhalb Deutschlands zu beachten?

Reisen sind möglich, allerdings gelten weiterhin Einschränkungen, beispielsweise bei Aufenthalten in Risikogebieten. Angesichts der besorgniserregenden Entwicklung der Infektionszahlen soll auf nicht notwendige Reisen und Besuche möglichst verzichtet werden.
Ein Risikogebiet ist ein Staat oder eine Region außerhalb der Bundesrepublik Deutschland, für welche ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) besteht. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Die Liste der Risikogebiete wird durch das Robert Koch-Institut auf seiner Internetseite veröffentlicht.

Einreise nach Deutschland
Deutsche Staatsbürger, ebenso wie Unionsbürger und Staatsangehörige des Vereinigten Königreichs, Liechtensteins, der Schweiz, Norwegens und Islands können nach Deutschland einreisen. Wenn sie aus einem Risikogebiet einreisen, müssen sie sich allerdings in Quarantäne begeben.
Für Angehörige von Drittstaaten gibt es weiterhin Einreisebeschränkungen. Eine Einreise nach Deutschland ist für sie nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Informationen dazu finden Sie im FAQ der Bundespolizei.

Quarantäne und Tests für Reiserückkehrer
Seit dem 8. November 2020 gilt eine neue Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne (CoronaVO EQ). Sie basiert auf einer von Bund und Ländern erarbeiteten Musterverordnung, die ein möglichst einheitliches Vorgehen bei Einreisen aus Risikogebieten gewährleistet.

Wer aus dem Ausland nach Baden-Württemberg einreist und sich zu einem beliebigen Zeitpunkt in den letzten zehn Tagen vor Einreise in einem Gebiet aufgehalten hat, das in diesem Zeitraum Risikogebiet war oder noch ist, hat sich unverzüglich in Quarantäne zu begeben. Eine aktuelle Liste der Risikogebiete wird durch das Robert Koch-Institut veröffentlicht.

Rückkehrer aus Risikogebieten müssen sich für die Quarantäne auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere Unterkunft begeben und dürfen diese zehn Tage nicht verlassen. Die Verkürzung des Quarantänezeitraums von 14 auf zehn Tage ist eine der wesentlichen Änderungen der neuen Verordnung.

Zudem müssen sich die Rückkehrer aus Risikogebieten bei der zuständigen Ortspolizeibehörde (Gemeinde bzw. das Rathaus meines Wohnorts/Aufenthaltsorts) melden. Füllen Sie dazu die digitale Einreisemeldung vollständig aus. Sie erhalten bei erfolgreicher digitaler Einreisemeldung eine Bestätigung. Führen Sie diese bei Einreise mit sich.

Eine sofortige Befreiung von der Quarantänepflicht mit Vorlage eines negativen Testergebnisses bei Einreise ist nicht mehr generell möglich. Neu ist hingegen die Möglichkeit, die Quarantänedauer mit der Vorlage eines negativen Testergebnisses zu verkürzen. Dabei darf der Test frühestens am fünften Tag nach der Einreise durchgeführt werden.
Berücksichtigt werden verschiedene Ausnahmen von der Quarantänepflicht. Diese werden in § 2 CoronaVO EQ beschrieben.

Bitte beachten Sie: Wer aus einem Risikogebiet einreist und nicht von der Quarantäne- und Testpflicht ausgenommen ist, muss mindestens bis zum Erhalt eines negativen Testergebnisses in Quarantäne bleiben bzw. darf das Haus nur zur Testung verlassen (z.B. wenn der Test beim Hausarzt durchgeführt wird).
Wir haben Ihnen die wichtigsten Fragen und Antworten zu den Tests für Reiserückkehrer zusammengestellt.

Wo kann man sich testen lassen?
Reiserückkehrer aus Risikogebieten können sich in den Corona-Abstrichzentren bzw. Schwerpunktpraxen oder direkt beim Hausarzt testen lassen. Hier muss vorab telefonisch ein Termin vereinbart werden. Eine Terminvermittlung ist über die bundesweit geltende Rufnummer 116 117 (Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigungen) möglich.
Angaben zur nächsten erreichbaren Corona-Schwerpunktpraxis und insbesondere den sogenannten Fieberambulanzen/Abstrichstellen finden Sie der interaktiven Karte von Kassenärztlicher Vereinigung Baden-Württemberg und Koordinierungsstelle Telemedizin Baden-Württemberg.

Wie geht es bis zum Testergebnis und danach weiter?
Die Testergebnisse werden so schnell wie möglich an die Getesteten bzw. den Einsender übermittelt.
Wer aus einem Risikogebiet einreist, muss zwingend mindestens bis zum Erhalt eines negativen Testergebnisses in Quarantäne bleiben bzw. darf das Haus nur zur Testung verlassen (z.B. wenn der Test beim Hausarzt durchgeführt wird).
Über positive Testergebnisse erhalten die Gesundheitsämter bei Infektionskrankheiten wie dem Coronavirus SARS-CoV-2 Informationen direkt von den Laboren. Nach einem positiven Test müssen Sie sich in Quarantäne begeben bzw. bleiben. Das Gesundheitsamt wird Ihnen das weitere Vorgehen erläutern.
Negative Testergebnisse werden nicht automatisch von den Laboren an die Gesundheitsämter gemeldet. Ein negatives Testergebnis müssen Reisende, die aus einem Risikogebiet kommen, daher selbst mit der vom Arzt ausgestellten Testbescheinigung gegenüber der zuständigen Ortspolizeibehörde nachweisen.

Was ist, wenn ich bei Einreise einen negativen Test vorweisen kann?
Nach der CoronaVO EQT sind Personen dann nicht von der Quarantäne erfasst, wenn sie über ein entsprechendes ärztliches Zeugnis verfügen. Dieses muss bestätigen, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus vorhanden sind.
Bitte beachten Sie, dass das ärztliche Zeugnis:
schriftlich (entsprechend der Anforderungen des § 126b BGB) in deutscher oder englischer Sprache vorliegen muss, bei Einreise nicht älter als 48 Stunden sein darf, auf einer molekularbiologischen Testung (PCR-Test) basieren muss und in einem Mitgliedstaat der EU oder in einem Land auf dieser Liste des RKI durchgeführt worden sein muss.
Bewahren Sie das ärztliche Zeugnis mindestens für 14 Tage nach Einreise auf.

Ich habe trotz negativem Test Symptome entwickelt. Was nun?
Ein negatives Testergebnis stellt nur eine Momentaufnahme dar. Eine Wiederholungstestung 5 bis 7 Tage nach dem ersten Test ist aus fachlicher Sicht sinnvoll, eine zweite Testung ist für Reiserückkehrer derzeit jedoch in Baden-Württemberg nicht verpflichtend.
Reisende aus Risikogebieten sollen unverzüglich einen Arzt aufsuchen, wenn bis 14 Tage nach Rückkehr (und auch trotz negativer erster Testung) Symptome auftreten, die auf eine COVID-19 Erkrankung hinweisen können. Zusätzlich muss der Reisende/die Reisende die zuständige Ortspolizeibehörde über das Auftreten von Symptomen informieren. Die Ortspolizeibehörde nimmt in der Regel daraufhin mit dem zuständigen Gesundheitsamt Kontakt auf.

Gibt es Ausnahmen zur Quarantänepflicht für Einreisende nach Baden-Württemberg?

Gibt es Ausnahmen zur Quarantänepflicht für Einreisende nach Baden-Württemberg?

Für alle nach Baden-Württemberg Einreisenden aus Risikogebieten gilt eine Quarantänepflicht – mit Ausnahmen beispielsweise für Kurzaufenthalte von Personen aus den Grenzregionen in Baden-Württemberg von weniger als 24 Stunden, für Berufspendler, Studierende und Paare.

Hier finden Sie alle Informationen zu den Ausnahmen.

Quelle: Land Baden-Württemberg

Wo muss man eine Maske tragen?

Wo muss man eine Maske tragen?

In Baden-Württemberg gilt zunächst bis zum 30. November 2020 eine Maskenpflicht. Personen nach ihrem sechsten Geburtstag müssen in verschiedenen Bereichen eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder andere Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Die Regelungen hierzu sind überwiegend in § 3 der Corona-Verordnung zusammengefasst.

Zum 19. Oktober 2020 wurde aufgrund der stark gestiegenen Infektionszahlen die Maskenpflicht erneut ausgeweitet. Sie gilt nun auch in Fußgängerbereichen wie Einkaufsstraßen und Fußgängerzonen – es sei denn, es ist sichergestellt, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann – und generell in den für den Publikumsverkehr zugänglichen öffentlichen Einrichtungen.

Bei öffentlich zugänglichen Veranstaltungen der Kunst- und Kultureinrichtungen gilt seit dem 19. Oktober 2020 eine Maskenpflicht auf Verkehrswegen, Verkehrsflächen und in allen Publikumsbereichen. Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss auch an Hochschulen in Lehrveranstaltungen auf dem Sitzplatz getragen werden. Dies gilt nicht im Bereich der Musikhochschulen und der Akademien nach dem Akademiengesetz (siehe CoronaVO Studenbetrieb & Kunst).

Zudem muss in Schulen ab der 5. Klasse sowohl im Unterricht als auch auf Verkehrswegen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden (siehe CoronaVO Schule).
Bei Verstoß gegen die Maskenpflicht gibt es seit dem 30. September 2020 ein Zutritts- und Teilnahmeverbot (siehe § 7 Corona-Verordnung).

Die Verordnung sieht Ausnahmen vor. Diese Pflicht gilt nicht, wenn dies aus medizinischen oder sonstigen zwingenden Gründen unzumutbar ist, wenn es behinderungsbedingt nicht möglich ist. Sie gilt auch nicht, wenn es einen anderen mindestens gleichwertigen baulichen Schutz gibt, etwa für Kassierer und Kassiererinnen, die hinter einer Plexiglasscheibe arbeiten.

HINWEIS: Es gilt die aktuelle Coronaverordnung und hierbei insbesondere die Untersagung bestimmter Einrichtungen für den Publikumsverkehr gemäß § 1a Abs. 6 CoronaVO

Maskenpflicht in Baden-Baden
Maskenpflicht in Rastatt

Wo gilt die Maskenpflicht
Die Maskenpflicht gilt in Baden-Württemberg:

  • im öffentlichen und touristischen Personenverkehr (Eisenbahnen, Straßenbahnen, Busse, Taxen, Passagierflugzeuge, Fähren, Fahrgastschiffe und Seilbahnen), an Bahn- und Bussteigen, im Wartebereich der Anlegestellen von Fahrgastschiffen und in Bahnhofs- und Flughafengebäuden.
  • in Läden und Einkaufszentren.
  • auf allen Großmärkten, Wochenmärkten, Spezial- und Jahrmärkten, sofern sie in geschlossenen Räumen stattfinden.
  • in dem Fußgängerverkehr gewidmeten Bereichen wie Fußgängerzonen und Marktplätzen, wo der Abstand von 1,5 Metern nicht sicher eingehalten werden kann.
  • in Friseur-, Massage-, Kosmetik-, Nagel-, Tattoo- und Piercingstudios und in medizinischen und nicht medizinischen Fußpflegeeinrichtungen. (sofern geöffnet)
  • in Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe und der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker sowie in Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes.
  • in den für den Publikumsverkehr zugänglichen Bereichen von öffentlichen Einrichtungen.
  • an weiterführenden Schulen, beruflichen Schulen und Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren außerhalb der Unterrichtsräume und von Sportstätten, also insbesondere auf Fluren, Pausenhöfen sowie in Treppenhäusern, Toiletten und seit dem 19. Oktober 2020 auch im Unterricht.
  • an der gesamten Hochschule bis zum Platz, ebenso in den Mensen, und seit dem 19. Oktober 2020 auch in Lehrveranstaltungen auf dem Sitzplatz.
    Letzteres gilt nicht im Bereich der Musikhochschulen und der Akademien nach dem Akademiengesetz. (sofern geöffnet)
  • für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Beherbergungsbetrieben sowie in Freizeitparks, Vergnügungsstätten und im Gaststättengewerbe bei direktem Kundenkontakt. (sofern geöffnet)
  • für die Gäste in Restaurants, Bars, Gaststätten etc., solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden, etwa auf dem Weg zum Tisch, zur Toilette oder zum Buffet. (derzeit nur Außer-Haus-Verkauf & Abhol-/Lieferdienste)
  • für die Besucher/innen Freizeitparks und Vergnügungsstätten wie Spielhallen, Indoor-Spielplätze oder Wettbüros in Warteschlangen und geschlossenen Räumen. (derzeit nicht geöffnet)
  • beim praktischen Fahr-, Boots- und Flugschulunterricht und bei den praktischen Prüfungen.
  • bei öffentlich zugänglichen Veranstaltungen der Kunst- und Kultureinrichtungen, auf Verkehrswegen, Verkehrsflächen und in allen Publikumsbereichen. (derzeit nicht erlaubt)
  • in Prostitutionsstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen sowie bei jeder sonstigen Ausübung des Prostitutionsgewerbes. (derzeit nicht erlaubt)

(Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg)

Infoflyer zur Maskenpflicht:

Kann das neuartige Coronavirus über Lebensmittel und Gegenstände übertragen werden?

Kann das neuartige Coronavirus über Lebensmittel und Gegenstände übertragen werden?

Nach dem Ausbruch der Atemwegserkrankung COVID-19 durch eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) und der daraus resultierenden Epidemie in verschiedenen Regionen Chinas breitet sich das Virus derzeit weltweit aus. Verunsicherte Verbraucherinnen und Verbraucher haben beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) angefragt, ob das Virus auch über Lebensmittel oder Produkte wie Kinderspielzeug, Mobiltelefone, Gegenstände wie Türklinken, Werkzeuge etc. sowie Geschirr und Besteck auf den Menschen übertragen werden kann. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema zusammengefasst.


Weitere Informationen

Wichtige Verhaltensregeln, Tipps zur Hygiene und Abfallentsorgung

Wichtige Verhaltensregeln

  • Waschen Sie regelmäßig und gründlich ihre Hände mit Wasser und Seife. Die Erreger können auch an Türklinken, Haltegriffen, Treppengeländern oder ähnlichen Gegenständen haften und von dort über die Hände weiter gereicht werden.
  • Halten Sie die Husten- und Niesetikette ein. Niesen oder husten Sie dazu in ihre Ellenbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das Sie sofort entsorgen.
  • Enge Kontakte, vor allem mit kranken Personen meiden. Dabei 1 bis 2 Meter Abstand halten.In der Infektzeit auf Händeschütteln, Umarmungen und Küsschen zur Begrüßung verzichten.
  • Wenn Sie selbst krank werden oder den Verdacht haben, mit Coronaviren infiziert zu sein und Krankheitssymptome (Erkältungssymptome und Fieber) haben, sollten Sie sich zunächst telefonisch mit dem Hausarzt in Verbindung setzen. Nicht unangemeldet in die Praxis oder ins Krankenhaus gehen. Hausärztin oder -arzt klärt dann mit dem Gesundheitsamt das weitere Vorgehen ab. Bleiben Sie bis zur weiteren Abklärung zu Hause, damit Sie niemanden anstecken.
  • Denken Sie an die Maskenpflicht für Kinder ab 6 Jahre und Erwachsene  (Siehe auch "Wo muss man eine Maske tragen?")

Diese Maßnahmen schützen allgemein vor der Ansteckung an Erkältungskrankheiten, Influenza (saisonale Grippe) wie auch dem neuartigen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Tipps zur Hygiene

Auf der Seite www.infektionsschutz.de  finden Sie weitere Antworten auf Ihre Fragen rund um Händehygiene, Influenza/Grippe und Coronavirus.

- Verhaltensregeln und -empfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus im Alltag und im Miteinander - Schützen Sie sich und andere!
- Infoflyer Hygiene

Tipps zur Abfallentsorgung

Übersicht der Corona-Maßnahmen im November in Deutsch und anderen Sprachen

Übersicht der Corona-Maßnahmen im November in Deutsch und anderen Sprachen

Quelle: Staatsministerium Baden-Württemberg

Corona-Warn-App

Corona-Warn-App

Im Kampf gegen das Coronavirus steht die offizielle Warn-App der Bundesregierung seit dem 16. Juni 2020 zum Download bereit. Die kostenlos im App-Store und bei Google Play zur Verfügung stehende App soll mithelfen, die Infektionsketten nach zu verfolgen und somit das Virus einzudämmen. Die Nutzung ist freiwilllig.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zum Download finden Sie auf der Homepage der Bundesregierung.   
Personen, die über die Corona-Warn-App die Information erhalten, dass sie Kontakt zu einem Infizierten hatten können sich an eine Arztpraxis oder an das Gesundheitsamt wenden. Dann wird gegebenenfalls ein PCR-Test auf SARS-CoV-2 veranlasst.

Allgemeine Reisehinweise

Allgemeine Reisehinweise

Reisende, die aus einem vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet ausgewiesenen Staat zurückkehren, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern. Außerdem müssen Sie sich bei Ihrer Ortspolizeibehörde melden.

Einreisende aus Risikogebieten sind zu einem Corona-Test verpflichtet. Anspruch besteht innerhalb von zehn Tagen (statt bislang 72 Stunden!).

Einreisende aus Risikogebieten können von der Quarantänepflicht ausgenommen werden, sofern sie durch ein ärztliches Zeugnis nachweisen, dass sie nicht mit SARS-CoV-2 infiziert sind (bzw. zum Zeitpunkt der Testung kein SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde). Es muss sich auf einen molekularbiologischen Test (PCR-Test) stützen. Diese Tests werden derzeit grundsätzlich aus allen Staaten der Europäischen Union sowie aus unten genannten Staaten akzeptiert, sofern der Test nachweislich in einem qualitätsgesicherten (akkreditierten) Labor durchgeführt wurde. Der Test darf höchstens 48 Stunden vor der Einreise durchgeführt worden sein. Sofern kein Test vor Einreise durchgeführt wurde, ist man verpflichtet, sich nach der Einreise testen zu lassen.

Verordnung des Sozialministeriums zu Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende zur Eindämmung des Virus SARS-Cov-2

Häufige Fragen und Antworten hierzu finden Sie auf den entsprechenden Webseiten des Bundesgesundheitsministeriums.

Die bestehenden Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes sowie die Informationen für Reisende und Pendler der Bundesregierung haben unverändert Gültigkeit.
Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland warnt das Auswärtige Amt weiterhin. Ausgenommen sind Länder der EU, Schengen-assoziierte Staaten (Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein) und Großbritannien. Übersicht Länder-Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.
Bei unaufschiebbaren Reisen sind die Informationen für Reisende zu beachten.
Wir empfehlen grundsätzlich weiterhin die Einhaltung der wichtigsten Verhaltensregeln der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Barrierefreie Informationen zum Coronavirus

Barrierefreie Informationen zum Coronavirus


Informationen in Leichter Sprache
 
Informationen in Gebärdensprache:
Beim Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg gibt es „Erklärvideos“ und „Fax-Vorlagen für Gehörlose“. Weitere Informationen unter  lv-gl-bw.de.

Bedarf an GebärdensprachdolmetscherInnen:
Der Berufsfachverband der GebärdensprachdolmetscherInnen in Baden-Württemberg hat eine Liste von Dolmetscher/innen zur Verfügung gestellt, die bereit sind, bei Notfällen auch per Videotelefonie zu dolmetschen. Personen, die beim Arzt oder im Krankenhaus sind und für das Gespräch mit Ärzten eine Video-Verdolmetschung brauchen, können sich an eine/n Dolmetscher/in auf der Liste wenden. Weitere Informationen unter www.bgd-bw.de.

Info-Videos zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen, in Gebärdensprache und einfacher Sprache finden Sie auch auf YouTube.

Wichtige Telefonnummern

Wichtige Telefonnummern

  • Wichtige Telefonnummern Bundesgesundheitsministerium
    Das Bundesministerium für Gesundheit hat für alle Fragen rund um das Coronavirus ein Bürgertelefon eingerichtet. 
    Das Bürgertelefon/Hotlines zum Coronavirus erreichen Sie von Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 18 Uhr, am Freitag von 8 Uhr bis 12 Uhr unter folgenden Nummern:
    - 030 / 346 465 100 (BMG),
    - 0800 / 011 77 22 (Unabhängige Patientenberatung Deutschland/UPD),
    - 115 (Behördenrufnummer)

    Beratungsservice für Gehörlose und Hörgeschädigte
    Fax: 030 / 340 60 66 – 07, E-Mail: info.deaf@bmg.bund.de oder info.gehoerlos@bmg.bund.de
    Gebärdentelefon (Videotelefonie)
  • Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg
    Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg eine Hotline für ratsuchende Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Die Hotline ist werktags zwischen 9 Uhr und 18 Uhr telefonisch unter der Nummer 0711 904-39555 erreichbar.
    Für gehörlose Menschen steht die Hotline montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr als Video-Chat zur Verfügung.
  • Der ärztliche Bereitschaftsdienst
    Die Telefonnummer 116117 funktioniert ohne Vorwahl und gilt deutschlandweit. Der Anruf ist für Sie kostenfrei – egal, ob Sie über das Festnetz oder mit dem Mobiltelefon anrufen. Der Patientenservice ist rund um die Uhr erreichbar – 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche.
  • Bürgerinfo-Telefon des Gesundheitsamtes Rastatt:
    07222 381-2300 und 07222 381-0 während der Öffnungszeit des Landratsamtes

Wichtige externe Links

Wichtige externe Links

(in alphabetischer Reihenfolge)

Verdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Verdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Zuständige Behörde für die Bearbeitung von Entschädigungsansprüchen nach §§ 56, 57, 58 IfSG ist das Regierungspräsidium Karlsruhe rückwirkend ab dem 01.02.2020 befristet bis zum 31.03.2021. Es wurde ein Online-Portal eingerichtet.
Dieses enthält bereits jetzt Informationen zu benötigten Unterlagen, Berechnungsmodalitäten und allgemeinen Verfahrensfragen.
Sofern Sie Ihren Entschädigungsantrag nach §§ 56 ff. IfSG an das Gesundheitsamt Karlsruhe gerichtet haben, werden wir diesen zuständigkeitshalber an das zuständige Regierungspräsidium weiterleiten. Im Hinblick hierauf verweisen wir auf die Datenschutzerklärungen der Regierungspräsidien.

Wirtschaftsförderung

Wirtschaftsförderung

Informationen zu Hilfen für Unternehmen erhalten Sie entweder über die Broschüre des Landesregierung "Wirtschaftsförderung des Landes Baden-Württemberg in der Corona-Krise" oder direkt über Ihre Gemeinde.

Informationen vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg
Soforthilfe Corona: hier finden Sie Antworten auf Ihre Fragen und Antragsformulare

Informationen der Wirtschaftsregion Mittelbaden

Informationen für Unternehmer
Hilfestellungen für Unternehmen in der Region zur wirtschaftlichen Überbrückung von Engpässen
Hilfsangebote für Unternehmen, die durch das Corona-Virus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten

Erreger

Erreger

SARS-CoV-2 (Severe acute respiratory syndrome coronavirus type 2) ist ein neues Beta-Coronavirus, das Anfang 2020 als Auslöser der COVID-19 Erkrankung identifiziert wurde. Zu den Beta-Coronaviren gehören u.a. auch SARS-CoV und MERS-CoV. Coronaviren sind unter Säugetieren und Vögeln weit verbreitet. Sie verursachen beim Menschen vorwiegend milde Erkältungskrankheiten, können aber mitunter schwere Lungenentzündungen hervorrufen. 
Informationen zu Übertragungswegen, Krankheitsverlauf und weitere Infos liefert der Steckbrief des Robert Koch-Instituts zu SARS-CoV-2.