Gesundheitsamt hebt Allgemeinverfügungen auf und fasst sie teilweise neu

Das Gesundheitsamt des Landkreises Rastatt hat die Allgemeinverfügungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie für den Landkreis Rastatt aufgehoben und für den Stadtkreis Baden-Baden neu gefasst.

Grund dafür ist der Erlass der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg, die zum 2. November 2020 in Kraft getreten ist, nach deren Regelungen die Allgemeinverfügungen des Landkreises Rastatt weitgehend überholt sind. So ist etwa die Anordnung einer Sperrstunde nicht mehr notwendig, da alle Gaststätten im November ohnehin für den Publikumsverkehr geschlossen haben.
 
Für die Städte und Gemeinden im Landkreis Rastatt gilt damit ausschließlich die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg, die unter anderem eine Maskenpflicht in Fußgängerzonen vorschreibt, sofern der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann. Bei privaten Feiern sind weiterhin höchstens zehn Teilnehmer aus maximal zwei Haushalten zugelassen.
 
In Baden-Baden wird zusätzlich zur Corona-Verordnung des Landes eine neue Allgemeinverfügung erlassen, die das Tragen von Mund- und Nasenschutz in der Fußgängerzone und auf Märkten unabhängig vom Abstand vorschreibt. Für die Fußgängerzone gilt diese Regelung jedoch abweichend zur bisherigen Verfügung nur noch zwischen 8:00 und 20:00 Uhr.

Landkreis Rastatt:
Aufhebung der Allgemeinverfügung des Gesundheitsamts des Landratsamts Rastatt über Beschränkungen der Gastronomie und der Besucherzahl von Messen zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV 2)

Stadtkreis Baden-Baden:
Neufassung der Maskenpflicht und Aufhebung der Allgemeinverfügung des Gesundheitsamts des Landratsamts Rastatt über die Verschärfung der Maskenpflicht sowie Beschränkungen der Gastronomie und der Besucherzahl von Messen zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV 2)