Endspurt im Flurbereinigungsverfahren in Weisenbach

Schon seit 18 Jahren läuft in Weisenbach ein Flurbereinigungsverfahren, das in drei Teilbereiche links der Murg um Kolping- und Naturfreundehaus, auf der Gemarkung Au und das Latschigbachtal aufgeteilt ist. Insgesamt sind 797 Hektar mit 4.165 Grundstücken und tausend Eigentümern betroffen.

Wie die Pressestelle im Landratsamt Rastatt mitteilt, sind die Ausbaumaßnahmen zur besseren Bewirtschaftung der Bereiche links der Murg und in Au bereits abgeschlossen. Für die Maßnahmen im Latschigbachtal hat die Flurbereinigungsbehörde des Landkreises alle Voraussetzungen mit der Gemeinde, der Teilnehmergemeinschaft und den Eigentümern in den vergangenen zwei Jahren bereits geschaffen.
 
Jetzt hat auch das Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg seine Zustimmung gegeben. Der Abteilungsleiter des Landesamtes, Dieter Ziesel, hat an die Teilnehmergemeinschaft, die von Walter Wörner vertreten war, einen Bewilligungsbescheid überreicht. Mit dem Bescheid werden 85 Prozent der Gesamtkosten von etwa 560.000 Euro vom Bund und Land Baden-Württemberg gefördert. Die restlichen 15 Prozent werden von der Gemeinde Weisenbach finanziert.
 
Laut Mario Würtz, der Leiter des Amtes für Flurneuordnung, Geoinformation und Vermessung, ist ab Oktober eine Waldrandpflege geplant. Mit der Herausnahme von Einzelbäumen und Nadelgehölz-Sukzessionen sollen die Frisch- und Kaltluftabflüsse gefördert werden. Er rechnet damit, dass die Baumaßnahmen im Frühjahr nächsten Jahres abgeschlossen werden können.
 
Zur Übergabe des Bewilligungsbescheids haben sich Dieter Ziesel, Landrat Toni Huber, Bürgermeister Daniel Retsch, Amtsleiter Mario Würtz, Leitende Ingenieurin Carolin Schaal und Walter Wörner von der Teilnehmergemeinschaft im Landratsamt getroffen.