Corona - Aktuelle Situation im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden

Hier finden Sie Informationen zur aktuellen Situation im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden im Zuständigkeitsgebiet des Gesundheitsamtes Rastatt.

Grafische Darstellung der aktuellen Situation im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden (355 KiB)
Hinweis: Die Landkreisverwaltung bittet um Verständnis dafür, dass die Zahl der Corona-Fälle in den einzelnen Wohnorten zum Schutz von Betroffenen und Patienten nicht veröffentlicht wird.
Es bleibt den Bürgermeisterämtern überlassen, ob sie ihre Fallzahlen bekanntgeben wollen.

Flyer des Gesundheitsamtes zur häuslichen Absonderung/Quarantäne (191 KiB)
Den Flyer in weiteren Sprachen finden Sie hier.

Informationen zur Abfallentsorgung für Personen, die aufgrund positiver Tests auf SARS-CoV-2 oder vorsorglich  zuhause unter Quarantäne gestellt sind (158 KiB)

Verhaltensregeln und -empfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus im Alltag und im Miteinander - Schützen Sie sich und andere!

Antrag auf Verdienstausfallentschädigung nach §§ 56 ff des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) (700 KiB), bitte beachten Sie auch das Merkblatt (141 KiB) zum Antrag.

2. April 2020 (Stand: 12:00 Uhr)

Aktuelle Fallzahl

Im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden sind insgesamt 427 Corona-Infizierte bestätigt.

Landkreis Rastatt: 331 Personen
Stadtkreis Baden-Baden: 96 Personen
Insgesamt genesene COVID-19-Fälle: 59 Personen
Todesfälle insgesamt: 4 Patienten

1. April 2020 (Stand: 12:00 Uhr)

Aktuelle Fallzahl

Im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden sind insgesamt 398 Corona-Infizierte bestätigt. Weitere Patientin verstorben.

Landkreis Rastatt: 307 Personen
Stadtkreis Baden-Baden: 91 Personen
Insgesamt genesene COVID-19-Fälle: 46 Personen
Todesfälle insgesamt: 4 Patienten

31. März 2020 (Stand: 15:30 Uhr)

Unterstützung bei Familienstress in der Coronakrise

Für Familien und junge Menschen ist bei Konflikten und Stress die Psychologische Beratungsstelle des Landkreises Rastatt telefonisch unter 07222-381 2258 oder über die Onlineberatung erreichbar.

(Stand: 13:00 Uhr) Hilfe bei Häuslicher Gewalt

Im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden können sich Frauen und Kinder bei häuslicher Gewalt an folgende Hilfetelefone wenden:
 
Bundesweites Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“:
Telefon: 08000 116 016

Frauen- und Kinderschutzhaus Landkreis Rastatt:
Telefon: 07222 774140
E-Mail: info@frauenhaus-baden-baden-rastatt.de

Frauen helfen Frauen und Mädchen e.V.:
Telefon: 07222 37722 (nur Di. vorm)
Mobil: 0162 4128186
E-Mail: kontakt@fhf-rastatt.de

Feuervogel e.V.:
Telefon: 07222 788838
E-Mail: info@feuervogel-rastatt.de

Cora Baden e.V.:
Telefon: 07221 22065
E-Mail: cora.baden@web.de

(Stand: 12:00 Uhr) Aktuelle Fallzahl

Im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden sind insgesamt 372 Corona-Infizierte bestätigt.

Landkreis Rastatt: 288 Personen
Stadtkreis Baden-Baden: 84 Personen
Insgesamt genesene COVID-19-Fälle: 35 Personen
Todesfälle insgesamt: 3 Patienten

30. März 2020 (Stand: 12:00 Uhr)

Aktuelle Fallzahl

Im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden sind insgesamt 352 Corona-Infizierte bestätigt.

Landkreis Rastatt: 279 Personen
Stadtkreis Baden-Baden: 73 Personen
Insgesamt genesene COVID-19-Fälle: 19 Personen
Todesfälle insgesamt: 3 Patienten

Bußgeldkatalog für Verstöße gegen Corona-Verordnung

Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht an die Landesverordnung zur Eindämmung des Coronavirus halten, drohen ab sofort empfindliche Bußgelder. Das Land Baden-Württemberg hat einen entsprechenden Bußgeldkatalog veröffentlicht.

Nach der Zustimmung des Bundesrates und der Unterzeichnung des Gesetzes durch den Bundespräsidenten am vergangenen Freitag hat das Land Baden-Württemberg auf Grundlage der Novelle des Infektionsschutzgesetzes einen Bußgeldkatalog veröffentlicht. Bürgerinnen und Bürger, die sich nicht an die Landesverordnung zur Eindämmung des Coronavirus halten, drohen empfindliche Bußgelder.

Landespolizei überwacht Einhaltung der Corona-Verordnung
„Die weit überwiegende Zahl der Menschen hält sich verantwortungsvoll, vernünftig und diszipliniert an die Maßnahmen und Vorgaben. Dafür sind wir sehr dankbar – denn das ist absolut notwendig, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und um Menschenleben zu retten. Freilich gibt es nach vor eine gewisse Zahl von Uneinsichtigen, Unvernünftigen, und deshalb ist gut, dass wir jetzt einen Bußgeldkatalog haben“, erklären der Stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl und Gesundheitsminister Manne Lucha mit Blick auf die Aktualisierung der Corona-Verordnung.

Innenminister Thomas Strobl erläutert die Bedeutung des Bußgeldkatalogs: „Wir brauchen eine einheitliche Handhabung, von Wertheim zum Bodensee, von Karlsruhe bis Ulm. Das gewährleistet der neue Bußgeldkatalog. Für die Bürgerinnen und Bürger bringt er Transparenz, für die Sicherheits- und Ordnungsbehörden eine rechtssichere Arbeitsgrundlage. Unsere Landespolizei wird die Einhaltung der Corona-Verordnung weiter mit Hochdruck und mit starken Kräften überwachen. Denn ob die Regeln eingehalten werden oder nicht, entscheidet am Ende des Tages über Menschenleben. Seien Sie dabei – retten Sie Menschenleben!“

Bürgerinnen und Bürger müssen aktiv mithelfen
Gesundheitsminister Manne Lucha: „Die große Mehrheit im Land weiß um den Ernst der Lage. Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich an die Verordnung halten, ihre sozialen Kontakte drastisch einschränken und räumliche Distanz einhalten, helfen dabei mit, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Sie schützen sich, ihre Mitmenschen und vor allem die besonders vulnerablen Gruppen wie Ältere oder chronisch Kranke – und retten damit buchstäblich Menschenleben. Wir können den Anstieg der Infektionszahlen nur gemeinsam abbremsen. Die Politik kann Gesetze oder Verordnungen erlassen – wir können die Krise als Gesellschaft aber nur meistern, wenn die Bürgerinnen und Bürger sich auch an diese halten und aktiv mithelfen. Denjenigen, die noch immer uneinsichtig sind und damit nicht nur sich selbst, sondern die gesamte Bevölkerung gefährden, drohen entsprechende Konsequenzen.“ 

Bei Aufenthalt im öffentlichen Raum mit mehr als zwei Personen können die kommunalen Ortspolizeibehörden ein Bußgeld von 100 bis 1.000 Euro pro Person verhängen. Wer eine eigentlich geschlossene Einrichtung wie beispielsweise einen Frisörsalon, eine Bar oder einen Club weiterbetreibt, muss 2.500 bis 5.000 Euro bezahlen. Personen, die eine für den Besucherverkehr geschlossene Einrichtung wie beispielsweise ein Krankenhaus oder Pflegeheim betreten, riskieren ein Bußgeld von 250 bis 1.500 Euro. Bei wiederholten Verstößen stehen Bußgelder bis zu 25.000 Euro im Raum.

Den Bußgeldkatalog finden Sie ab sofort online unter:
Bußgeldkatalog für Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz im Zusammenhang mit der Corona-Verordnung

Es ist zu berücksichtigen, ob ein Erstverstoß oder ein Folgeverstoß vorliegt. Im Wiederholungsfalle kann nach Paragraph 17 Gesetz über Ordnungswidrigkeiten (OWiG), Paragraph 73 Absatz 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG) eine Geldbuße von bis zu 25.000 Euro verhängt werden. Wird durch eine Handlung gegen mehrere Tatbestände verstoßen, so ist das Bußgeld angemessen zu erhöhen.

Quelle: www.baden-wuerttemberg.de

29. März 2020 (Stand: 12:00 Uhr)

Rechtsverordnung des Landes Baden-Württemberg: Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus

Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus erneut geändert. Die neuen Regelungen gelten ab Sonntag, den 29. März 2020.

Hier finden Sie die Infos zur Rechtsverordnung des Landes Baden-Württemberg über Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus.

Alle Informationen des Sozialministerius Baden-Württemberg zum Coronavirus finden Sie hier.

Aktuelle Fallzahl

Im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden sind insgesamt 338 Corona-Infizierte bestätigt. Weiterer Patient verstorben.

Landkreis Rastatt: 269 Personen
Stadtkreis Baden-Baden: 69 Personen
Insgesamt genesene COVID-19-Fälle: 15 Personen
Todesfälle insgesamt: 3 Patienten

28. März 2020 (Stand: 13:00 Uhr)

Corona-Ambulanz in der Klinik Balg schließt

Die seit mehreren Wochen vom Klinikum Mittelbaden in der Klinik Balg angebotene Corona-Ambulanz schließt ab kommenden Montag, 30. März 2020.
Das Klinikum ist sehr dankbar, dass inzwischen weitere Abstrich-Ambulanzen im Land- und Stadtkreis zur Verfügung stehen.
Das Klinikum Mittelbaden konzentriert sich ab der kommenden Woche auf die stationäre Versorgung einer deutlich ansteigenden Zahl von COVID-19-Patienten.

Quelle: www.klinikum-mittelbaden.de

(Stand: 12:00 Uhr) Aktuelle Fallzahl

Im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden sind insgesamt 313 Corona-Infizierte bestätigt.

Landkreis Rastatt: 249 Personen
Stadtkreis Baden-Baden: 64 Personen
Insgesamt genesene COVID-19-Fälle: 10 Personen
Todesfälle insgesamt: 2 Patienten

27. März 2020 (Stand: 12:00 Uhr)

Aktuelle Fallzahl

Im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden sind insgesamt 277 Corona-Infizierte bestätigt.

Landkreis Rastatt: 230 Personen
Stadtkreis Baden-Baden: 47 Personen
Insgesamt genesene COVID-19-Fälle: 10 Personen
Todesfälle insgesamt: 2 Patienten

26. März 2020 (Stand: 15:00 Uhr)

Nachbarschaftshilfen und Koordinierungsstellen in den Städten und Gemeinden des Landkreises Rastatt

Aufgrund der Corona-Pandemie sind in unseren Städten und Gemeinden zahlreiche neue ehrenamtliche Hilfsangebote, Nachbarschaftshilfen und Koordinierungsstellen für Hilfesuchende entstanden. Um die Beratungsarbeit unseres Pflegestützpunktes zu unterstützen, hat die Sozialplanung eine Erhebung bei den kreisangehörigen Städten und Gemeinden durchgeführt und in der Folge eine Übersichtsliste der neu entstanden Initiativen und Hilfsangebote erstellt. Die Übersichtsliste wird weiterhin aktualisiert.

Übersicht der verschiedenen Angebote (148 KiB)

Veränderungen in der stationären Patienversorgung beim Klinikum Mittelbaden

Informationen zu den Veränderungen in der stationären Patientenversorgung
 
Klinik Rastatt
Rastatt bleibt Notfallversorgungshaus für nicht mit Covid-19 infizierte Patienten.
Vor jeder notfallmäßigen stationären Aufnahme von Patienten erfolgt – wo immer möglich- eine diagnostische ärztliche Abklärung. Diese erfolgt bei von Rettungsdiensten gebrachten Patienten bereits im Rettungswagen Besteht ein erkennbarer Covid-Verdacht, und lässt der gesundheitliche Zustand eine Fahrt nach Baden-Baden zu, erfolgt ein direkter Weitertransport nach Balg. Zusätzlich wird in Rastatt eine Isolierungsmöglichkeit für nicht verlegbare Patienten vorgehalten.
Stationäre Schlaganfall- und Herzinfarktbehandlungen werden weiterhin Rastatt behandelt. Ergänzend wird ein Schwerpunkt in Rastatt für Patienten mit gastrointestinalen Blutungen gebildet. Geburten sind aktuell nur noch in der Klinik Baden-Baden-Balg möglich.
 
Klinik Baden-Baden Balg
In der Balger Klinik stehen weiterhin uneingeschränkt Geburtshilfe, Gynäkologie und Pädiatrie zur Verfügung. Notfallpatienten in allen operativen Fächern (Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Urologie, Gynäkologie) werden weiterhin versorgt. Alle planbaren ambulanten und stationären Eingriffe wurden vorsorglich abgesagt. Gleiches gilt für die Standorte in Rastatt und Bühl.
Balg ist Notfallschwerpunkt für mit Covid-19 infizierte Patienten bzw. Patienten, die Zeichen einer Infektion (v.a. Fieber, Husten, Atemnot) zeigen.
Es besteht weiterhin eine klare räumliche Trennung zwischen den neu gebildeten „COVID-19 Stationen“ und allen weiteren Versorgungs-bereichen. Bereits in der Zufahrt zur Zentralen Notaufnahme erfolgte eine Trennung der Patienten.
Schritt für Schritt wurde der Isolierbereich auf das gesamte Stockwerk ausgeweitet. Mit der heutigen Verlagerung der Onkologie nach Bühl steht jetzt das komplette 2. OG mit einer Aufnahmekapazität von bis zu 150 Patientinnen und Patienten zur Verfügung. Sollte dies nicht ausreichen, ist eine nochmalige Erweiterung auf bis zu 260 Patienten - immer noch räumlich abgegrenzt zum weiteren Versorgungsangebot des Hauses - möglich.
Das Angebot des MVZs Onkologie (ambulante Chemotherapie) startet am 06.04.2020  ebenfalls in Bühl.
Die Corona-Ambulant an der Klinik Balg steht weiterhin zur Verfügung. Bitte geänderte Öffnungszeiten von 9:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 16:00 Uhr beachten.
 
Klinik Bühl
Um in der Klinik Bühl ausreichende Möglichkeiten zu haben, wurde der OP-Betrieb schon maximal eingeschränkt. Ab sofort werden chirurgische und unfallchirurgische Notfallpatienten über die Rettungsdienste nach Balg oder Rastatt verbracht. Das Notfallspektrum der Hand- und Neurochirurgie verbleibt derzeit noch in Bühl.
 
Klinik Ebersteinburg
Der stationäre Klinikbereich (Schmerztherapie und Palliativmedizin) wurde inzwischen eingestellt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen an den anderen Klinikstandorten. Das Hospiz steht den Gästen weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung.

Eine vorzeitige Beendigung der stationären Tätigkeit in Forbach (bisher geplante Schließung in der zweiten Jahreshälfte) kann nach wie vor nicht ausgeschlossen werden.

Quelle: www.klinikum-mittelbaden.de

(12:00 Uhr) Aktuelle Fallzahl

Im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden sind insgesamt 235 Corona-Infizierte bestätigt. Weitere Patientin verstorben.

Landkreis Rastatt: 196 Personen
Stadtkreis Baden-Baden: 39 Personen
Insgesamt genesene COVID-19-Fälle: 10 Personen
Todesfälle insgesamt: 2 Patienten

(Stand: 10:00 Uhr) Video-Botschaft von Landrat Toni Huber

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
Das Leben ist weltweit eingeschränkt und steht in einigen Bereichen fast still. Noch drastischere Maßnahmen können folgen. Das Coronavirus verändert unseren Alltag, unsere Gewohnheiten, beschränkt unsere geliebte Freiheit. Aber es darf uns Menschen nicht verändern! Es darf uns nicht mutlos machen, nicht egoistisch, nicht rücksichtslos, nicht kalt und herzlos. Vielmehr sollte es uns auch Impulse geben zum Nachdenken, zur Besinnung auf unsere Werte. Und es sollte uns Anlass sein, alle diejenigen zu schätzen, die in dieser schweren Zeit die Räder am Laufen halten. Ich möchte deshalb im Namen des Kreistages, der Verwaltung und der gesamten Bevölkerung Dank und Anerkennung aussprechen:
 
- Allen Klinikmitarbeitern, Pflegekräften und den weiteren Beschäftigten im Gesundheitswesen, die in dieser Ausnahmesituation unter erschwerten Bedingungen und oft auch unter Einsatz ihrer eigenen Gesundheit für unsere Kranken und Pflegebedürftigen da sind.
- Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Krisenstäbe, die in diesen Tagen nicht zur Ruhe kommen und Tag und Nacht für Sicherheit und Ordnung sorgen.
- Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Lebensmittelgeschäften, Bäckereien, Metzgereien, Apotheken und Drogerien, die unsere Grundversorgung sichern und mit Freundlichkeit auch unleidige Kunden bedienen.
- All den Beschäftigten in Betrieben, Dienstleistungs- und Versorgungsunternehmen, Rathäusern, Behörden und Medien, die trotz Beschwernissen tagtäglich dafür sorgen, dass das Leben nicht ganz stillsteht und die Pflichtaufgaben zum Wohl der Bevölkerung erfüllt werden können. Allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit Herzblut für Hilfsbedürftige engagieren und Nähe trotz der gebotenen Distanz zu vermitteln wissen.
- Allen Bürgerinnen und Bürgern, die mit Vorsicht und Umsicht, Rücksicht, Verzicht, Solidarität und Verantwortung mithelfen, die große Herausforderung zu bewältigen und auf Jene einwirken, die den Ernst der Lage noch nicht erkennen.
 
Sie alle sind in dieser schweren Zeit Hoffnungsträger, die unser aller Dank und Anerkennung verdient haben. Ich wünsche uns allen, dass das Coronavirus unser Wir-Gefühl stärkt und wir gemeinsam mit Kraft, Optimismus, Nächstenliebe, Zuversicht und Disziplin die Krise bewältigen.

Bleiben Sie gesund!

Ihr Toni Huber

Die Video-Botschaft steht unter folgendem YouTube-Link https://youtu.be/nA4JiXwMixI zur Verfügung.

(Stand: 9:00 Uhr) Gesundheitsamt bietet Flyer der häuslichen Absonderung/Quarantäne in mehreren Sprachen an

Landkreis Rastatt kontrolliert weiter

Das Landratsamt Rastatt wird weiterhin mobile Geschwindigkeitsmessungen im Landkreis durchführen. Zwar sind die Straßen in Zeiten der Ausgangsbeschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus leerer geworden. Leider zeigen die Zahlen aber, dass dies manchen dazu verleitet, stärker aufs Gaspedal zu drücken.
 
Bei Tempokontrollen am vergangenen Freitag in Sinzheim-Kartung, in Höhe eines Zweirad-geschäfts, gingen den Messkontrolleuren 70 Temposünder ins Netz  – sie hatten das Tempolimit von 50 Kilometer pro Stunde nicht beachtet. Gegen einen Fahrer, der nach Abzug der Toleranz mit 84 km/h unterwegs war, wird ein Fahrverbot von einem Monat verhängt. Auch an diesem Montag waren einige Schnellfahrer in Hügelsheim in der Badener Straße unterwegs. Traurige Bilanz: Maximalwerte von 86 km/h und 87 km/h bei erlaubten 50 km/h und zwei Fahrverbote.
 
Diese Ergebnisse bestärken das Landratsamt Rastatt auch in den nächsten Wochen ihre Geschwindigkeitsmessungen während der Corona-Krise fortzuführen. „Ziel sei hierbei, auch weiterhin für die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung zu stehen. Dazu zählt auch die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Straßenverkehr, die wohlbehalten an ihren Zielen ankommen sollen“, sagt Amtsleiter, Sébastien Oser.
 
In einer Zeit, in der jedes Krankenhausbett für die Behandlung der Corona-Infizierten gebraucht werde, sei es umso wichtiger, schwere Verkehrsunfälle zu verhindern und damit das Gesundheitssystem nicht noch mehr zu belasten. Denn weiterhin stelle überhöhte Geschwindigkeit die Hauptursache von Verkehrsunfällen dar. Laut Oser wurde die Entscheidung in Abstimmung mit der Landespolizei Baden-Württemberg getroffen.

25. März 2020 (Stand: 16:00 Uhr)

Positiv getesteter Patient in Altersmedizin

Am 24. März wurde ein Patient der Bühler Altersmedizin in die Klinik Baden-Baden Balg verlegt und dort positiv auf Covid-19 getestet. Der Betroffene zeigte ca. eine Woche nach seiner Klinikaufnahme in Bühl entsprechende Symptome. Offensichtlich lag in seinem familiären Umfeld ein positiver Abstrich vor, der vor Aufnahme in die Klinik nicht bekannt war.
Die Altersmedizin in der Klinik Bühl des Klinikums Mittelbaden wurde sofort bis auf weiteres für Neuaufnahmen gesperrt. Aktuell besteht keine Gefahr für die dort liegenden Patientinnen und Patienten.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die selbst Symptome zeigen würden, gehen in häusliche Freistellung. Symptomfreie Mitarbeiter arbeiten unter Schutzmaßnahmen, die vom Hygienefachzentrum und vom Betriebsärztlichen Dienst koordiniert und überwacht werden.

Weitere Infos unter Klinikum Mittelbaden Baden-Baden.
 

(Stand: 15:00 Uhr) Pressemitteilung des GKV-Spitzenverbandes: Beitragsstundungen erst dann, wenn alle Hilfen genutzt sind

Berlin, 25.03.2020: Ergänzend zu den umfassenden Unterstützungen für Unternehmen und Selbstständige, die derzeit von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat beschlossen werden, ist es unter bestimmten Bedingungen möglich, dass die Beitragszahlungen für die Sozialversicherungen von den gesetzlichen Krankenkassen vorübergehend gestundet werden. Dazu erklärt Dr. Doris Pfeiffer, Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes: 
 
„Mit den Sozialversicherungsbeiträgen werden durch die Krankenkassen die Pflegekräfte und Ärzte in den Kliniken bezahlt, die Arbeitsagenturen finanzieren damit das Kurzarbeitergeld, das jetzt Millionen von Arbeitnehmern helfen soll, und natürlich werden damit die Renten finanziert. Für diese und noch viel mehr Leistungen benötigen die Renten-, die Arbeitslosen- und die Krankenversicherung die Sozialversicherungsbeiträge.

In dieser Woche wird von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat ein umfas-sendes Hilfspaket zur Bewältigung der Corona-Krise beschlossen. Mit diesen Mitteln sollen unter anderem die Unternehmen und Selbstständigen weitreichend unterstützt werden. Aber dies kann nicht über Nacht geschehen. Um den Unternehmen und Selbstständigen hier zu helfen, hat der GKV-Spitzenverband allen gesetzlichen Krankenkassen empfohlen, die Stundung der Sozialversicherungsbeiträge vorübergehend zu erleichtern. Also den Unternehmen und Selbstständigen, die nachvollziehbar aufgrund der Corona-Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, zu ermöglichen, die Sozialversicherungsbeiträge vorübergehend später zu zahlen.

Die Bundesregierung geht davon aus, dass die Maßnahmen aus dem Hilfspaket zügig greifen, sodass die Erleichterung der Stundung auf die Monate März und April begrenzt werden soll. Eine Stundung der Beiträge zu den erleichterten Bedingungen ist grundsätzlich nur dann möglich, wenn alle anderen Maßnahmen aus den verschiedenen Hilfspaketen und Unterstützungsmaßnahmen der Bundesregierung ausgeschöpft sind. In den kommenden Wochen muss beobachtet werden, wie schnell die verschiedenen Hilfsinstrumente bei den Unternehmen und Selbstständigen ankommen. Dann ist zu entscheiden, ob die Stundungsre-gelungen gegebenenfalls verlängert werden müssen."

Der GKV-Spitzenverband ist der Verband aller 105 gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen. Als solcher gestaltet er den Rahmen für die gesundheitliche Versorgung in Deutschland; er vertritt die Kranken- und Pflegekassen und damit auch die Interessen der 73 Millionen Versicherten und Beitragszahler auf Bundesebene gegenüber der Politik, gegenüber Leistungserbringern wie Ärzten, Apothekern oder Krankenhäusern. Der GKV-Spitzenverband übernimmt alle nicht wettbewerblichen Aufgaben in der Kranken- und Pflegeversicherung auf Bundesebene. Der GKV-Spitzenverband ist der Spitzenverband Bund der Krankenkassen gemäß § 217a SGB V.

(Stand: 12:00 Uhr) Aktuelle Fallzahl

Im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden sind insgesamt 218 Corona-Infizierte bestätigt.  Ein Patient aus dem Stadtkreis Baden-Baden ist verstorben.

Landkreis Rastatt: 182 Personen
Stadtkreis Baden-Baden: 36 Personen
Todesfälle insgesamt: 1 Patient

Corona-Krise: Wirtschaftsregion Mittelbaden verweist auf Hilfestellungen für Unternehmen

Die Corona-Pandemie sorgt auch im Landkreis Rastatt und in der Wirtschaftsregion Mittelbaden für enorme gesellschaftspolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten und Auswirkungen. Zahlreiche Unternehmen und Selbständige sind von der Krise massiv betroffen. Um dauerhafte volkswirtschaftliche und soziale Schäden abzuwenden, haben Bund und Länder umfassende Hilfs- und Unterstützungspakete sowie Instrumente zur Verfügung gestellt.

Soforthilfe Corona
Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hat ein Soforthilfeprogramm aufgelegt: Gewerbliche Unternehmen, Sozialunternehmen und Angehörige der Freien Berufe, die sich unmittelbar infolge der Corona-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden und massive Liquiditätsengpässe erleiden, werden mit einem einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss gefördert.
Unterstützt werden mit diesem Programm Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten. Die Soforthilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt maximal 30.000 Euro. Eine Antragstellung ist voraussichtlich ab Mittwoch 25.3. möglich.

Beantragung von Kurzarbeitergeld
Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben. Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet. Der Bezug von Kurzarbeitergeld ist bis zu 12 Monate möglich.
Weitere Information: www.arbeitsagentur.de/kurzarbeit

Steuerliche Hilfen
Um Unternehmen in der Corona-Pandemie dabei zu unterstützen, ihre Ausstattung mit Liquidität zu verbessern, sind steuerliche Hilfen möglich.

Stundung von Steuerzahlungen: Wenn Unternehmen aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in diesem Jahr fällige Steuerzahlungen nicht leisten können, sollen diese Zahlungen auf Antrag befristet und grundsätzlich zinsfrei gestundet werden.
Den Antrag können Unternehmen bis zum 31. Dezember 2020 beim Finanzamt stellen.

Anpassung von Vorauszahlungen: Unternehmen, Selbständige und Freiberufler können außerdem die Höhe ihrer Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer anpassen lassen. Gleiches gilt für den Messbetrag für Zwecke der Gewerbesteuer-Vorauszahlungen. Antragstellung beim zuständigen Finanzamt. Sobald klar ist, dass die Einkünfte der Steuerpflichtigen im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein werden als vor der Corona-Pandemie erwartet, werden die Steuervorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt. Die Liquiditätssituation wird dadurch verbessert.

Vollstreckungsmaßnahmen aussetzen: Auf die Vollstreckung von überfälligen Steuerschulden soll bis zum Ende des Jahres verzichtet werden. Säumniszuschläge, die in dieser Zeit gesetzlich anfallen, sollen erlassen werden. Dies betrifft die Einkommen- und Körperschaftsteuer sowie die Umsatzsteuer.
Weitere Information: www.bundesfinanzministerium.de oder das jeweils zuständige Finanzamt

KfW-Kredite / Erleichterter Kreditzugang zur Liquiditätssicherung
Unternehmen, Selbständige und Freiberufler, die durch die Corona-Krise in Schieflage geraten und einen Kredit benötigen, können ab sofort bei ihrer Bank oder Sparkasse einen KfW-Kredit für Investitionen und Betriebsmittel beantragen, sofern Sie bis zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten waren:
- Zugang zu günstigen KfW-Krediten für Unternehmen und Freiberufler, die noch keine fünf Jahre bestehen (ERP-Gründerkredit)
- Zugang zu günstigen KfW-Krediten für Bestandsunternehmen, die länger als fünf Jahre am Markt sind (KfW-Unternehmerkredit)
Weitere Information: www.kfw.de

Bürgschaften zur Liquiditätssicherung
Bürgschaften für Betriebsmittel können über die Hausbanken zur Verfügung gestellt werden, sofern es sich nicht um Sanierungsfälle handelt oder Unternehmen die bereits vor der Corona-Krise in wirtschaftlichen Schwierigkeiten waren.
Weitere Information: www.buergschaftsbank.de

Überbrückungskredite durch L-Bank
Die L-Bank bietet angesichts der Corona-Krise ein breites Instrumentarium an Hilfsangeboten an, unter anderem bei Unterstützungsbedarf in den Bereichen Liquidität, Bürgschaften, Gründungsfinanzierung, Wachstumsfinanzierung, Weiterbildungsfinanzierung, Innovationsfinanzierung, Landwirtschaft und Liquiditätssicherung.
Weitere Information: www.l-bank.de

Service: Die Geschäftsstelle der Wirtschaftsregion Mittelbaden verweist darauf, dass sich diese Informationen aufgrund der dynamischen Entwicklung ständig weiterentwickeln oder ändern können. Vor diesem Hintergrund wurde unter www.wirtschaftsregion-mittelbaden.de ein Menü-Punkt „Corona-Infos“ eingerichtet, indem die aktuellen Informationen zu Programmen und Unterstützungsmaßnahmen von Bund und Land für Unternehmen eingestellt sind.

24. März 2020 (Stand: 17:00 Uhr)

Barrierefrei Informationen zum Corona-Virus

Informationen in Leichter Sprache (391 KiB)
 
Informationen in Gebärdensprache: Beim Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg gibt es „Erklärvideos“ und „Fax-Vorlagen für Gehörlose“. Weitere Informationen unter  lv-gl-bw.de.


Bedarf an GebärdensprachdolmetscherInnen: Der Berufsfachverband der GebärdensprachdolmetscherInnen in Baden-Württemberg hat eine Liste von Dolmetscher/innen zur Verfügung gestellt, die bereit sind, bei Notfällen auch per Videotelefonie zu dolmetschen. Personen, die beim Arzt oder im Krankenhaus sind und für das Gespräch mit Ärzten eine Video-Verdolmetschung brauchen, können sich an eine/n Dolmetscher/in auf der Liste wenden. Weitere Informationen unter www.bgd-bw.de.

(Stand: 12:00 Uhr) Aktuelle Fallzahl

Im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden sind insgesamt 194 Corona-Infizierte bestätigt.
158 Personen davon leben im Landkreis Rastatt und 36 im Stadtkreis Baden-Baden.

23. März 2020 (Stand: 14:00 Uhr)

Landrat und Bürgermeister empfehlen: Liefer- und Abholdienste nutzen!

Die Coronakrise und die damit einhergehenden drastischen Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung lassen die Räder stillstehen und haben schwerwiegende Folgen für Industrie und Handwerk, Handel und Gewerbe und für die Gastronomie. Die kommunalen Spitzen im Landkreis appellieren an die Bevölkerung, die von vielen Gastronomen eingerichteten Liefer- und Abholdienste zu nutzen, um den Betrieben in der schweren Krise zu helfen. Auch alle diejenigen Händler und Gewerbebetriebe, die mit kreativen Angeboten gegen die Auswirkungen der verordneten Schließungen kämpfen, müssen unterstützt werden, so Landrat und Bürgermeister in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Sie weisen darauf hin, dass die ausgezeichnete Küche in unserer Region und die herzliche Gastlichkeit zur Attraktivität und Lebensqualität in unserem Landkreis entscheidend beiträgt. Auch die Gewerbetreibenden seien Stützen der Infrastruktur. Deshalb gelte es Betriebe, die in der Krise Angebote unterbreiten, durch Aufträge zu stärken, um ihr Bestehen zu sichern. „Wir dürfen nicht zulassen, dass das Coronavirus den Charme und die Wirtschaftskraft unseres Landkreises nachhaltig beeinträchtigt“. Die Verwaltungsspitzen fordern die Politik auf, die Wirtschaft in der Krise unbürokratisch und schnell zu unterstützen.

Landratsamt empfiehlt „BIWAPP“ herunterzuladen

Um die Bevölkerung umfassend und direkt zur aktuellen Lage im Zuge der Corona-Krise zu informieren, erweitert das Landratsamt Rastatt sein mediales Netz. Informationen zur Corona-Pandemie sind auch über die Smartphone-App „BIWAPP“ erhältlich, die kostenlos über „Google Play“ oder „App Store“ heruntergeladen werden kann. Wer möchte, kann zusätzlich die Push-Benachrichtigung aktivieren, um Meldungen unmittelbar und zeitnah zu empfangen.

(Stand: 12:00 Uhr) Aktuelle Fallzahl

Im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden sind insgesamt 182 Corona-Infizierte bestätigt.
149 Personen davon leben im Landkreis Rastatt und 33 im Stadtkreis Baden-Baden.

22. März 2020 (Stand: 18:00 Uhr)

Hinweise der Landesregierung zur Corona-Verordnung und den dazugehörigen Maßnahmen

Die Landesregierung hat am 20. März 2020 ihre Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus aktualisiert und konkretisiert. Die Änderungen traten gestern in Kraft. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, müssen ab sofort weitere Einrichtungen und Geschäfte schließen. Das Wirtschaftsministerium hat Auslegungshilfen zur Schließung von Einrichtungen und Ladengeschäften auf Grund der Corona-Verordnung veröffentlicht. Damit wird klargestellt, welche Branchen und Betriebstypen von den infektionsschützenden Maßnahmen betroffen sind und welche weiterhin geöffnet bleiben dürfen.

Handwerk und Dienstleistungen sind grundsätzlich nicht betroffen – es gibt aber Ausnahmen, die sich aus der Rechtsverordnung ergeben. Von Schließungen betroffen ist vornehmlich der Einzelhandel. So müssen unter anderem Autohäuser und Fahrradläden bis 19. April 2020 schließen, nicht jedoch Kfz- und Fahrrad-Werkstätten, die auf die Reparatur und Wartung spezialisiert sind. Das Ministerium wies darauf hin, dass Einzelhändler, die ihren Laden schließen müssen, z.B. über Hotlines, Online- bzw. Versandhandel oder andere Vertriebswege ihre Waren selbstverständlich weiterhin verkaufen dürften.

Ausdrücklich nicht geschlossen wird der Einzelhandel für Lebensmittel. Auch beispielsweise Wochenmärkte, Getränkemärkte, Sanitätshäuser, Apotheken, Bäckereien, Metzgereien, Hofläden, Drogerien, Optiker, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Lieferdienste und Poststellen sowie Reinigungen bleiben geöffnet.

Die Liste wird von der Landesregierung kontinuierlich aktualisiert und ergänzt. Sie steht auf der Website des Wirtschaftsministeriums zum Download bereit.

Die aktuelle Verordnung finden Sie hier.

Unternehmen, Kammern und Verbände können sich mit weiteren Fragen im Zusammenhang mit der Schließung von Einrichtungen und Ladengeschäften ab sofort an das Postfach coronaverordnung@wm.bwl.de wenden.

Verordnung und Auslegungshinweise des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg zur Corona-Verordnung

(Quelle: Landesregierung Baden-Württemberg)

(Stand: 12:00 Uhr) Aktuelle Fallzahl

Mittlerweile sind im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden insgesamt 137 Corona-Infizierte bestätigt.
110 Personen davon leben im Landkreis Rastatt und 27 im Stadtkreis Baden-Baden.

Geänderte Öffnungszeiten der Corona-Ambulanz in der Klinik Balg

Die in der Klinik Baden-Baden Balg eingerichtete zentrale Corona-Ambulanz wird mit geänderter Öffnungszeit fortgesetzt.

Ab Montag, 23. März 2020 ist diese von 09:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 16:00 Uhr täglich geöffnet.

Diese zentrale Corona-Ambulanz ist für Personen aus dem Stadtkreis Baden-Baden und Landkreis Rastatt, die sich in Risikogebieten laut Vorgabe des Robert-Koch-Institutes
aufgehalten haben und Anzeichen einer Erkrankung verspüren. Vor Aufsuchen ist ein vorheriger Kontakt mit dem Hausarzt, dem Hausärztlichen Notfalldienst (Rufnummer 116 117) oder dem Gesundheitsamt notwendig.

Weitere Infos unter Klinikum Mittelbaden Baden-Baden.

21. März 2020

(Stand: 12:00 Uhr) Steigende Anzahl der bestätigten Corona-Fälle

Insgesamt sind im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden 119 Corona-Infizierte bestätigt.
96 Personen davon leben im Landkreis Rastatt und 23 im Stadtkreis Baden-Baden.

Landratsamt erleichtert notwendige Sonntagsarbeiten wegen Coronavirus - Wirtschaftsministerium weist Arbeitsschutzbehörden landesweit an, Ausnahmeregelungen im Arbeitszeitrecht zuzulassen

Mit Wirkung zum 22. März 2020 hat das Landratsamt Rastatt heute durch Allgemeinverfügung Erleichterungen insbesondere bei der Sonntagsarbeit angeordnet. Auf Weisung des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg darf zur Sicherung der Versorgungslage infolge der Coronovirus-Krise bis 30. Juni 2020 auch sonntags bis zu 12 Stunden gearbeitet werden. Dies teilte heute der zuständige Dezernent Dr. Jörg Peter mit.

Hintergrund der Anordnung ist die landesweite Notwendigkeit, auch an Sonn- und Feiertagen bei der Produktion von Desinfektionsmitteln, Mundschutz und Beatmungsgeräten länger zu arbeiten, um Versorgungsengpässe schnell abzustellen. Auch die Lieferkette bei Lebensmitteln und Hygieneartikeln soll durch die Verlängerung der Arbeitszeiten verbessert werden. Schließlich gehe es darum, Personalengpässen in den relevanten Bereichen der Behörden, Rettungsdiensten und Krankenhäusern entgegenzuwirken. Die durchschnittliche Arbeitszeit von höchstens 48 Wochenstunden in einem Zeitraum von 6 Monaten muss aber weiterhin eingehalten werden.

Allgemeinverfügung (480 KiB)

20. März 2020 (Stand: 15:00 Uhr)

KVV schränkt Verkehr bei Anruflinientaxis und On-Demand-Angeboten ein

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Coronavirus-Pandemie nimmt der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) weitere Anpassungen an seinem ÖPNV-Angebot in der Region vor. Ab dem morgigen Samstag, 21. März, wird der Verkehr der Anruflinientaxis (ALT), Anrufsammeltaxis (AST) und des On-Demand-Angebots „MyShuttle“ massiv eingeschränkt bzw. zu bestimmten Zeiten komplett eingestellt. Die Maßnahme erfolgt in enger Abstimmung mit den Aufgabenträgern dieser Verkehre – den Landkreisen Rastatt und Karlsruhe sowie der Stadt Baden-Baden – und dient dazu, das potentielle Ansteckungsrisiko für Fahrgäste und Fahrpersonal im Bedarfsverkehr zu verringern.

Die einzelnen Maßnahmen im Überblick:

Landkreis Rastatt
Im Landkreis Rastatt werden alle Anruflinientaxi-Fahrten montags bis freitags ab 20 Uhr eingestellt, samstags und sonntags entfallen sie komplett. Die ALT-Fahrten auf den Linien 240, 242, 247, 252, 254 und 293, die montags bis freitags vor 20 Uhr stattfinden, werden weiterhin durchgeführt, um hier ein Grundangebot für die Bürgerinnen und Bürger aufrechtzuerhalten. Um das Ansteckungsrisiko für Fahrgäste und Fahrpersonal möglichst gering zu halten, kommen als Fahrzeuge hier ausschließlich 8-Sitzer zum Einsatz. Die Zahl der Fahrgäste, die noch befördert werden dürfen, ist auf maximal zwei Personen begrenzt. Diese werden dann gebeten, auf der hinteren Sitzbank Platz zu nehmen. Die vordere Sitzbank wird gesperrt. So kann der von den Gesundheitsbehörden empfohlene Mindestabstand zwischen den Fahrgästen und dem Fahrpersonal gewährleistet werden.

Aufgrund dieser Regelung kann es bei den ALT-Fahrten jedoch zu Kapazitätsproblemen kommen, eventuell können nicht alle Fahrtenbedürfnisse der Kunden abgedeckt werden können.
Ebenfalls komplett entfallen ab dem morgigen Samstag die Anrufsammeltaxiverkehre in Rastatt, Iffezheim und Steinmauern. In Bühl entfallen alle ALT-Fahrten bereits ab dem heutigen Freitag, 20. März.


Stadt Baden-Baden
Auch im Stadtgebiet von Baden-Baden bzw. auch auf den Linien über die Stadtgrenze hinaus entfallen ab Samstag, 21. März, die Anruflinientaxiverkehre. Dies betrifft die Linien 203,204, 205, 206, 207, 212, 214, 216, 218 und 285.


Landkreis Karlsruhe
Im Landkreis Karlsruhe wird das On-Demand-Angebot „MyShuttle“ in Ettlingen, Dettenheim und Graben-Neudorf ab Samstag, 21. März, bis auf Weiteres komplett eingestellt. Auch auf der ALT-Linie 111 vom Bahnhof ins Industriegebiet von Malsch wird der Verkehr vorerst eingestellt.
Die Anrufsammeltaxiverkehre in Waghäusel werden sowohl im Abendverkehr von Montag bis Freitag als auch an Samstagen und Sonntagen eingestellt. Ein entsprechendes Betriebskonzept für die AST-Verkehre im Bereich Vorderes Kraichtal, Bruchsal und Karlsbad wird derzeit geplant.

Der KVV, die Landkreise Rastatt und Karlsruhe sowie die Stadt Baden-Baden bitten um Verständnis für diese Maßnahmen. Der Schutz der Fahrgäste und des Fahrpersonals sowie die Eindämmung der Coronavirus-Pandemie sind aber aktuell absolut vorrangig.
Weitere Infos unter www.kvv.de.

(Quelle: Pressestelle des KVV)

(Stand: 12:00 Uhr) Aktuelle Fallzahl

Insgesamt sind 104 Corona-Fälle bestätigt, davon 83 Infizierte im Landkreis Rastatt und 21 Infizierte im Stadtkreis Baden-Baden.

19. März 2020 (Stand: 12:00 Uhr)

Aktuelle Fallzahl

Mittlerweile sind es 88 Corona-Infizierte, davon 69 im Landkreis Rastatt und 19 im Stadtkreis Baden-Baden. 

18. März 2020 (Stand: 16:00 Uhr)

Bescheinigung für Grenzübertritt (Berufspendler)

Pendler, die trotz Corona zur Arbeit über die Grenze müssen, brauchen aktuell eine Bescheinigung ihres Arbeitgebers.

Für den Warenverkehr und für Berufspendler bleiben die Grenzen aktuell weiterhin offen. Allerdings müssen die Grenzpendler, die immer noch zum Beispiel nach Frankreich oder Luxemburg müssen, eine Bescheinigung ihres Arbeitgebers vorzeigen.

Bescheinigung für Berufspendler (1,9 MiB) (Quelle: Bundespolizei)

(Stand: 15:00 Uhr) Straßenverkehrsamt schränkt Service weiter ein

Aufgrund der aktuellen Situation schränkt das Landratsamt Rastatt den Bürgerservice weiter ein. Ab Donnerstag, 19. März 2020 stehen die Servicebereiche des Straßenverkehrsamtes (Kfz-Zulassung, Fahrerlaubnisbehörde und Untere Straßenverkehrsbehörde) nicht mehr für den persönlichen Kundenkontakt zur Verfügung.
Die Zulassungsstellen in Bühl und Gaggenau bleiben bis auf Weiteres geschlossen.
In der Kfz-Zulassungsstelle Rastatt wird ein Notbetrieb aufrechterhalten.

Für dringende Fällen ist die Verkehrsbehörde wie folgt erreichbar:
Kfz-Zulassungsstelle:
Telefon 07222 381-3220 oder per E-Mail an amt32@landkreis-rastatt.de
Fahrerlaubnisbehörde:
Telefon 07222 381-3250 oder per E-Mail an: amt32fs@landkreis-rastatt.de.

Bitte nutzen Sie auch das Online-Angebot unter "Rund ums Auto".

(Stand: 12:00 Uhr) Fallzahlen steigen weiter

Aktuelle Fallzahl: 72 Corona-Infizierte, davon leben 14 Personen im Stadtkreis Baden-Baden

17. März 2020 (Stand: 15:00 Uhr)

Alle Entsorgungsanlagen im Landkreis Rastatt bis auf Weiteres geschlossen – Behälterleerungen finden weiterhin statt

Auch die Entsorgungsanlage „Hintere Dollert“ musste in Folge der dynamischen Entwicklung hinsichtlich des Coronavirus zum Schutz der Anlieferer und des Deponiepersonals schließen. Ursprünglich war angedacht, die Entsorgungsanlage in Gaggenau-Oberweier als Notbetrieb aufrechtzuerhalten. „Der Andrang auf die Entsorgungsanlage war leider zu groß, sodass ein ordnungsgemäßer Betriebsablauf nicht mehr gewährleistet werden konnte“, so die technische Betriebsleiterin, Regine Krug, vom Abfallwirtschaftsbetrieb. In der Folge sind derzeit keine Anlieferungen im Landkreis Rastatt mehr möglich.
Der Wertstoffhof Bühl-Vimbuch und die vom Landkreis betriebenen Bodenaushubdeponien Bühl-Balzhofen, Durmersheim und Gernsbach sowie das Zwischenlager für mineralische Abfälle auf der ehemaligen Deponie in Rastatt mussten bereits zuvor ihre Tore schließen.
Der Betrieb der Bauschuttrecyclingfirmen BWG und BRG ist momentan von der Schließung noch nicht betroffen.

Die Leerungen der verschiedenen Behälter finden weiterhin, wie im Abfallkalender angegeben, statt.

Alle Informationen zu den Entsorgungsanlagen können aktuell immer über den Internetauftritt des Abfallwirtschaftsbetriebes unter www.awb-landkreis-rastatt.de, der Abfall-App und auf Facebook abgefragt werden. Telefonische Auskünfte erhalten Sie bei der Kundenberatung des Abfallwirtschaftsbetriebes unter den Telefonnummern 07222 381-5522 und der 07222 381-5555.

(Stand: 12:00 Uhr) Aktuelle Fallzahl

Im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden gibt es mittlerweile 51 bestätigte Corona-Fälle. 12 davon leben im Stadtkreis Baden-Baden. Drei erkrankte Personen werden derzeit stationär behandelt. Die weiteren Infizierten befinden sich in der häuslichen Isolation, sind in einem stabilen Allgemeinzustand und stehen täglich mit dem Gesundheitsamt in Kontakt.

Das Potenzial des Digitalen nutzen - Medienzentrum unterstützt Lehrkräfte

Die Schulen sind nun zunächst für fünf Wochen geschlossen. Wichtige Prüfungen werden nach derzeitigem Stand nicht verschoben. Aus diesem Grund informiert das Medienzentrum Mittelbaden ab sofort auf seiner Website rund um das Lehren und Lernen von Zuhause und gibt Lehrern hilfreiche Tipps und Ideen, um weiterhin Kontakt zu den Schülern zu halten und diese mit Unterrichtsmedien zu versorgen.
So stehen über die SESAM-Mediathek des Medienzentrums Lehrkräften im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden nach Anmeldung über 8.000 Unterrichtsfilme, Erklärvideos, Ton- und Bilddokumente sowie Unterrichtseinheiten kostenlos zur Verfügung.
Lehrer haben die Möglichkeit, diese Unterrichtsmedien thematisch zusammenzustellen und dann ihren Schülern per Link zur Verfügung zu stellen. Besonders wichtig ist laut Alexander Fischer, dem Leiter des Medienzentrums Mittelbaden, dass Schüler hierfür
keinen Account benötigen, um die Medien auf Smartphones, Tablets oder PCs von zu Hause aus abzuspielen. „Gerade in Zeiten geschlossener Schulen, aber auch zur Vorbereitung, Vertiefung oder als Modul des "Flipped-Classroom-Konzeptes" lassen sich Online-Medien sehr einfach gewinnbringend einsetzen“, so Fischer.

In den nächsten Tagen wird das Medienzentrum weitere wichtige Informationen zur Kommunikation per Messenger und Videokonferenzen zur Verfügung stellen.
Service: www.mz-mittelbaden.de sowie Twitter @mzmittelbaden.

16. März 2020 (Stand: 16:00 Uhr)

Kommunen und Landratsamt kämpfen gemeinsam gegen das Coronavirus/Landratsamt und Rathäuser schließen für den Publikumsverkehr

Fast täglich beraten der Krisenstab im Landratsamt unter Leitung von Landrat Toni Huber und dem Sozialdezernenten Stefan Biehl, die Oberbürgermeister und die Bürgermeister der Städte und Gemeinden in Telefonkonferenzen über die Entwicklung der Verbreitung des Coronavirus. Dabei herrscht Einigkeit darüber, dass die dynamische Situation kontinuierlich angepasste gemeinsame Maßnahmen erfordert. Bürgermeister und Landrat haben beschlossen, zur Eindämmung der Virusverbreitung ab sofort folgende Maßnahmen einheitlich umzusetzen:
Kontaktreduzierung in Ämtern
Das Landratsamt, seine Außenstellen und alle Rathäuser müssen ihre Leistungsfähigkeit zur Erfüllung aller Pflichtaufgaben im Dienste der Bevölkerung und zur Bekämpfung des Virus erhalten. Zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, persönliche Vorsprachen zu vermeiden oder nur mit vorherige Terminvereinbarung zu tätigen. Sie sollen per E-Mail, Internet oder Telefon mit den Ämtern kommunizieren.
 
Schulen, Kindergärten und Kitas
Auf Erlass des Kultusministeriums sind alle Schulen, Kindergärten und Kitas bis nach den Osterferien geschlossen. Ebenso die Berufsschulen und die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren in der Trägerschaft des Landkreises. Auch die Volkshochschule stellt ihren Kursbetrieb ein. Die Kinder- und Schülerbetreuung ist privat zu organisieren. Wo möglich, werden Betreuungsgruppen für Kinder eingerichtet, deren beide Elternteile in Berufe arbeiten, die zur Bewältigung der Krise unverzichtbar sind und die innerhalb Familie, Freundeskreis und Nachbarschaft keine Unterstützung erwarten können. Für Notfallgruppen in Schulen sind grundsätzlich das staatliche Schulamt oder das Oberschulamt zuständig. Notfallbetreuungen in Kindergärten oder Kitas obliegen den jeweiligen Trägern bzw. den Städten und Gemeinden.
 
Veranstaltungen jeglicher Art
Kommunen und Landratsamt minimieren eigene Veranstaltungen auf das notwendige Minimum. Sie bitten Vereine, Verbände, Kirchen und Organisationen kritisch abzuwägen, ob Versammlungen und Veranstaltungen jeglicher Art unbedingt notwendig sind und sie vorrangig zu verschieben oder abzusagen. Öffentliche Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen werden seitens des Innenministeriums untersagt.
 
Freizeiteinrichtungen
Öffentliche Bäder, Bibliotheken, Museen, Ausstellungen, Sporthallen, Begegnungsstätte und auch der Bücherbus werden vorläufig im Landkreis Rastatt nicht in Betrieb sein.
 
Kliniken, Pflegeheime, Rehas und Behinderten-Einrichtungen
In den Kliniken herrscht ein allgemeines Besuchsverbot mit Ausnahmeregeln. Besuche in Alten- und Pflegeheimen werden auf ein Mindestmaß heruntergefahren und limitiert. Es sind die Regelungen der einzelnen Einrichtungen zu befolgen. Landrat und Bürgermeister appellieren an die Angehörigen, im Sinne der Menschlichkeit die Kontakte mit Kranken, Patienten und Pflegegästen per Telefon zu pflegen.
 
Reiserückkehrer aus Risikogebieten
Wer sich vor 14 Tagen oder weniger in einem Risikogebiet aufgehalten hat wird vom Sozialministerium dringend aufgefordert, auch wenn er keine Symptome hat, sich unverzüglich zwei Wochen lang in häusliche Quarantäne zu begeben. Rückkehrer müssen sich mit ihren Hausärzten und Arbeitgebern telefonisch in Verbindung setzen. Was in häuslicher Quarantäne zu beachten ist, erklärt ein Flyer auf der Homepage des Landratsamtes. Über die aktuellen Risikogebiete informiert das Robert-Koch-Institut. Entsprechende Informationen stehen auf den Homepages des Landratsamtes und der Kommunen zur Verfügung.
 
Öffentlicher Personennahverkehr
Der Karlsruher Verkehrsverbund wird in den nächsten Tagen auf den Ferienfahrplan umstellen und einige Linien streichen. Wer mit Bus und Bahn weiterhin fahren will sollte sich unter www.kvv.de informieren. Auch beim Bahn- und Busfahren gilt es Abstand halten und Hygieneregeln zu beachten.
 
Informieren wird zur Pflicht
Die Situation kann sich täglich verändern. Landratsamt und Kommunen sind gefordert, die Maßnahmen dem Geschehen anzupassen und die Vorgaben der Landesregierung zu beachten. Die Bürger werden deshalb gebeten, sich täglich über die Medien, die Gemeindeblätter und die Online-Plattformen über die Entwicklung zu informieren.
 
Appell an das Verantwortungsbewusstsein, an Vernunft und Menschlichkeit
Oberbürgermeister, Bürgermeister und Landrat bitten um Verständnis für die drastischen Maßnahmen zugunsten der Volksgesundheit. Noch ist der Landkreis Rastatt vergleichsweise schwach betroffen. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Entwicklung des Coronavirus zu bremsen. Die Verwaltungsspitzen appellieren auch an die Bürgerinnen und Bürger, in Eigenverantwortung alle nicht notwendigen sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Wer sich krank fühle solle Kontakte möglichst meiden und darauf achten andere nicht anzustecken. Für Gesunde gelte es, alles zu tun und zu unterlassen, um nicht infiziert zu werden. Landrat und Bürgermeister raten dringend zur Einhaltung der Hygieneregeln. Sie appellieren an den Zusammenhalt in der Gesellschaft, an die Hilfsbereitschaft, Nachbarschaftshilfe und Solidarität der Bürger und Bürgerinnen und raten zur Besonnenheit. Panik sei ebenso wenig hilfreich wie Unbekümmertheit, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Informationen zu weiteren Maßnahmen der Landesregierung

Das Landratsamt Rastatt mit seinen Außenstellen ist ab Dienstag, 17. März 2020 für den Kundenverkehr geschlossen

Persönliche Kundenkontakte sind auf absolute Notfälle und nur mit vorheriger Terminvereinbarung beschränkt.
Alternativ können Sie uns unter
Telefon 07222 381-0,
per Fax 07222 381-1198,
per E-Mail kunden-service-center@landkreis-rastatt.de oder
Briefpost (Landratsamt Rastatt, Postfach 18 63, 76408 Rastatt) erreichen.

Diese Maßnahme ist notwendig, um die Leistungsfähigkeit der Landkreisverwaltung für die Bewältigung der Corona-Krise und der Pflichtaufgaben für die Bevölkerung zu erhalten und vor allem, um der weiteren Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken.

Entsorgungsanlagen schließen - Notbetrieb auf Entsorgungsanlage „Hintere Dollert"

Die Entsorgungsanlagen im Landkreis Rastatt werden ab Dienstag, 17. März bis auf Weiteres geschlossen. Auch diese Maßnahme dient dem derzeit allem untergeordneten Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Damit wird sichergestellt, dass dem Virus über diesen Weg sowohl für das Deponiepersonal als auch für die Anlieferkundschaft keine Übertragungs- und Verbreitungsmöglichkeit gegeben wird.

Betroffen von der Schließung sind der Wertstoffhof Bühl-Vimbuch und die vom Landkreis betriebenen Bodenaushubdeponien Bühl-Balzhofen, Durmersheim und Gernsbach sowie das Zwischenlager für mineralische Abfälle auf der ehemaligen Deponie in Rastatt. Der Betrieb der Bauschuttrecyclingfirmen BWG und BRG ist von der Schließung nicht betroffen.
Die Entsorgungsanlage „Hintere Dollert" in Gaggenau-Oberweier wird ein „Notbetrieb" für unbedingt erforderliche Abfallanlieferungen aus dem Landkreis Rastatt anbieten. Dies betrifft beispielsweise die Anlieferung von Sperrmüll von Kunden, die wegen einem laufenden Umzug den sperrigen Abfall nicht zwischenlagern können.

Bei den Behälterleerungen sind derzeit noch keine Einschränkungen notwendig. Die Leerungen finden wie im Abfallkalender angegeben statt.

Alle Informationen zu den Entsorgungsanlagen können aktuell immer über den Internetauftritt des Abfallwirtschaftsbetriebes unter www.awb-landkreis-rastatt.de und die Abfall App abgefragt werden. Telefonische Auskünfte erhalten Sie bei der Kundenberatung des Abfallwirtschaftsbetriebes unter der Telefonnummer 07222 381-5555.

(Stand: 14:30 Uhr) Die Servicebereiche des Straßenverkehrsamtes sind wie folgt zu erreichen

Für Termine in der KFZ-Zulassungsstelle Rastatt und der Kfz-Zulassungsstelle Bühl nutzen Sie bitte die Online-Terminreservierung.
Online-Terminreservierung Kfz-Zulassungsstelle Rastatt
Online-Terminreservierung Kfz-Zulassungsstelle Bühl

Terminabsprachen für die Kfz-Zulassungsstellen und die Fahrerlaubnisbehörde sind auch per Telefon unter
07222 381-3220 (Kfz-Zulassungsstelle Rastatt),
07223 9814-3260 (Kfz-Zulassungsstelle Bühl) und
07222 381-3250 (Fahrerlaubnisbehörde) möglich.

Die Kfz-Zulassungsstelle im Rathaus Gaggenau bleibt bis auf Weiteres geschlossen.


(Stand: 12 Uhr) Aktuell sind es insgesamt 43 bestätigte Corona-Fälle, davon 36 Fälle im Landkreis Rastatt und sieben Fälle im Stadtkreis Baden-Baden.

15. März 2020 (Stand: 12:00 Uhr)

Insgesamt sind 29 Corona-Fälle im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden bestätigt.

14. März 2020 (Stand: 12:00 Uhr)

Aktuell sind es insgesamt 24 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden. 

Bücherbus-Ausleihbetrieb im Landkreis Rastatt pausiert vom 16.03. bis 30.04.2020

Die Fahrbücherei stellt mit Blick auf die Ausbreitung des Corona-Virus vorsorglich ab Montag 16. März bis einschließlich 30. April den Ausleihbetrieb im Bücherbus ein. Dies geschieht vorbeugend, um die Ausbreitung der Krankheit zu verzögern. Die Leihfrist der entliehenen Bücher und Medien wird bei allen Lesern bis Mai 2020 verlängert.

13. März 2020 (Stand: 15:30 Uhr)

Schulen und Volkshochschule schließen

Die rasante Verbreitung des Coronavirus erfordert eine kontinuierliche Anpassung der behördlichen Maßnahmen, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Nachdem das Kultusministerium Baden-Württemberg landesweit die Schließung aller Schulen vom kommenden Dienstag bis zum Ende der Osterferien angeordnet hat, haben auch die Träger von Kindergärten und Kindertagesstätten ihre Einrichtungen in diesem Zeitraum geschlossen. Wie die Pressestelle im Landratsamt mitteilt, werden auch alle Schulen in der Trägerschaft des Landkreises, einschließlich dem Kursprogramm der Volkshochschule, die Abendrealschule und das Abendgymnasiums ihren Betrieb einstellen. Landrat Toni Huber betont, dass alle drastische Maßnahmen dringend erforderlich sind, um die Verbreitung des Coronavirus zu bremsen und das Gesundheitssystem nicht weiter zu belasten. Der Landkreis Rastatt habe mit seiner derzeit noch vergleichsweise geringen Zahl von Corona-Fällen die Chance, einen deutlichen Anstieg der Fallzahlen zu verhindern, wenn Behörden, Kommunen, Kirche, Vereine und alle Menschen am gleichen Strang ziehen und jeder in seinem Umfeld durch verantwortungsbewusstes Verhalten zur Bewältigung der Situation beiträgt. Der Landkreischef appelliert an die Bevölkerung, in dieser schwierigen Situation zusammenzustehen und sich innerhalb Familie, Freundeskreis und Nachbarschaft gegenseitig zu unterstützen.

(Stand: 14:15 Uhr) Sperrmüll auf Abruf im Landkreis Rastatt bis auf weiteres nicht möglich

Der persönliche Kundenkontakt soll aus Vorsorgemaßnahmen beim Landratsamt und allen damit zusammenhängenden Einrichtungen wie auch den Entsorgungsanlagen und dem Abfallwirtschaftsbetrieb auf ein unabdingbar notwendiges Maß beschränkt werden. Mit den jeweiligen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern kann telefonisch Kontakt aufgenommen und besprochen werden, wie das Anliegen bearbeitet werden kann. In den meisten Fällen wird dies dann über den Post-, Fax- oder E-Mail-Weg möglich sein.
Als erste einschränkende Maßnahme musste nun die Annahme von Sperrmüllabholungen ausgesetzt werden. Grund hierfür ist fehlendes Personal beim Abfalleinsammelunternehmen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Behälterleerungen weiterhin durchgeführt werden können.

Die bisher beim Abfallwirtschafsbetrieb angemeldeten Abholaufträge für Sperrmüll sollen noch durchgeführt werden. Ab wann wieder neue Aufträge angenommen werden können, wird von der weiteren Entwicklung der Lage abhängen.
Die Entsorgungsanlagen sind für unbedingt notwendige Abfallanlieferungen aus dem Landkreis Rastatt noch geöffnet. Eine Annahme von Abfällen von außerhalb des Landkreisgebietes erfolgt nicht. Weitere Auskünfte erhalten Sie bei der Kundenberatung des Abfallwirtschaftsbetriebes unter der Telefonnummer 07222 381-5555.
 

(Stand: 13:30 Uhr) Besuchsverbote für Kliniken und Heime

Aus der bisherigen Empfehlung des Sozialministeriums ist eine Weisung nach dem Infektionsschutzgesetz geworden. Das Gesundheitsamt Rastatt hat daher heute alle Gemeinden und Städte des Landkreises Rastatt und die Stadt Baden-Baden aufgefordert, Besuchsverbote in Alten- und Pflegeheimen, Kliniken, Behinderten- und Rehaeinrichtungen für Personen anzuordnen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet waren. Sie dürfen die Einrichtung bis zu 14 Tage nach ihrer Rückkehr nicht betreten. Ausnahme sind nur in bestimmten Fällen möglich. Die Maßnahme dient dem Schutz besonders empfindlicher Bevölkerungsgruppen.

(Stand: 12:00 Uhr) Aktuelle Fallzahl

Im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden gibt es mittlerweile 19 bestätigte Corona-Fälle. Drei davon leben im Stadtkreis Baden-Baden. Eine erkrankte Person wird derzeit stationär behandelt. Die weiteren Infizierten befinden sich in häuslicher Isolation. Es geht ihnen den Umständen entsprechend gut.

(Stand: 9:30 Uhr) Mit dem Landratsamt lieber online oder per Telefon kommunizieren

Um die Leistungsfähigkeit der Landkreisverwaltung für die Bewältigung der Corona-Krise und der Pflichtaufgaben für die Bevölkerung zu erhalten und der weiteren Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, will das Landratsamt direkte Kontakte zu Kunden auf das unabwendbare nötige Maß beschränken. Die Behörde weist darauf hin, dass mit dieser Maßnahme Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen geschützt werden sollen und empfiehlt, alternative Kontaktmöglichkeiten online und telefonisch zu nutzen. Informationen zu den Amtsgeschäften finden Sie hier auf unserer Internetseite. Darüber hinaus sind alle Ämter und Dienststellen über die E-Mail-Adresse kunden-service-center@landkreis-rastatt.de oder über die Telefonzentrale 07222 381-0 zu erreichen.

Ansprechpartner im Landratsamt

12. März 2020 (Stand: 12:00 Uhr)

Weitere Coronafälle in Mittelbaden

16 Personen sind aktuell (Stand 12. März 2020, 12.00 Uhr) im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes mit dem Coronavirus infiziert. Wie das Landratsamt mitteilt, leben drei Infizierte im Stadtkreis Baden-Baden und 13 im Landkreis Rastatt. Alle befinden sich in der häuslichen Isolation, sind bislang in einem stabilen Allgemeinzustand und stehen mit dem Gesundheitsamt in Kontakt. Neben der Verbreitung des Coronavirus haben das Gesundheitsamt und das Klinikum auch eine noch immer starke Grippewelle zu bewältigen. In dieser Saison sind bislang 753 Menschen an Influenza erkrankt. 65 Grippe-Patienten mussten stationär behandelt werden.

Hinweis: Zentrale Corona-Ambulanz in Balg weiter geöffnet, Änderung der Öffnungszeiten

Die in der Klinik Baden-Baden Balg eingerichtete zentrale Corona-Ambulanz wird mit geänderter Öffnungszeit fortgesetzt. Ab einschließlich 12. März 2020 ist diese von 08:00 bis 12:00 Uhr und von 13:00 bis 18:00 Uhr täglich geöffnet. Weitere Infos unter Klinikum Mittelbaden Baden-Baden.

11. März 2020 (Stand: 14:00 Uhr)

Landratsamt verschiebt Veranstaltungen

Vor dem Hintergrund der Entwicklung des Coronavirus im Landkreis Rastatt hat das Landratsamt einige eigene Veranstaltungen verschoben. Damit will die Verwaltung ihre Leistungsfähigkeit auf die Bewältigung der Krise und die täglichen Aufgaben im Dienste der Bevölkerung konzentrieren und zudem einen Beitrag zur Prävention leisten.
Aufgrund der aktuellen Lage empfiehlt das Landratsamt allen Veranstaltern in den Städten und Kommunen Versammlungen und Veranstaltungen auf das unabwendbar notwendige Maß zu reduzieren, Risiken zu minimieren und so dazu beizutragen, dass das Virus eingedämmt werden kann.

(Stand: 10 Uhr) Aktuelle Fallzahl

Die Zahl der Coronafälle hat sich in Mittelbaden auf 13 erhöht. Drei Infizierte leben in Baden-Baden, zehn im Landkreis Rastatt. Nach Aussage des Gesundheitsamtes befinden sich alle Erkrankten in häuslicher Quarantäne und in einem guten Allgemeinzustand. Die Patienten sind im Altersspektrum zwischen 22 und 74 Jahren. Nach jetziger Erkenntnis sind es Rückkehrer aus Risikogebieten oder Kontaktpersonen von Rückkehrern.

Laut dem medizinischen Geschäftsführer des Klinikums Mittelbaden, Dr. Thomas Iber, ist die Corona-Ambulanz am Klinikum Balg weiter geöffnet und stark frequentiert. Die Notfallversorgung in den Kliniken laufe derzeit noch normal.

10. März 2020 (Stand: 12:00 Uhr)

Im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes sind weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit summiert sich die Zahl der Coronafälle in Mittelbaden auf mittlerweile zehn. Die zwei Infizierten im Stadtkreis Baden-Baden und die acht Infizierten im Landkreis Rastatt sind nach Angaben des Gesundheitsamtes bislang in häuslicher Quarantäne und befinden sich in einem stabilen Allgemeinzustand. Die Ermittlung der Kontaktpersonen läuft auf Hochtouren.

9. März 2020 (Stand: 16:00 Uhr)

Merkblatt des Landesgesundheitsamtes zu "Verhaltensregeln für Reiserückkehrer (15 KiB)"

(9:30 Uhr) Besuchsverkehr in Pflegeeinrichtungen einschränken

Das Landratsamt hat den Pflegeeinrichtungen im Landkreis empfohlen, den Besucherverkehr zum Schutz der Pflegegäste einzuschränken. Besuche der Bewohner sollen auf eine Person (Verwandte 1. Grades) begrenzt werden. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten auf Besuche verzichten.

8. März 2020 (Stand: 18:00 Uhr)

Vier bestätigte Corona-Fälle

Eine weitere positiv getestete Person wurde heute gemeldet. Insgesamt sind es vier bestätigte Corona-Fälle.
Die Personen sind in häuslicher Quarantäne (191 KiB) und befinden sich in einem stabilen Allgemeinzustand. Das Gesundheitsamt steht mit den Erkrankten in Kontakt. Mögliche Kontaktpersonen werden ermittelt.

Hinweis: Zentrale Corona-Ambulanz in Balg weiter geöffnet

Die in der Klinik Baden-Baden Balg eingerichtete zentrale Corona-Ambulanz bleibt in der kommenden Woche weiter in der Zeit von 08:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.
Zielgruppe sind Personen aus dem Stadtkreis Baden-Baden und Landkreis Rastatt, die sich in Risikogebieten (laut Vorgaben des Robert-Koch-Institutes) aufgehalten haben und Anzeichen einer Erkrankung verspüren.
Ein vorheriger Kontakt mit dem Hausarzt oder der Hausärztlichen Notfallambulanz unter der Rufnummer 116 117 wird dringend angeraten.

7. März 2020 (Stand: 18:00 Uhr)

Drei Corona-Fälle im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden - Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Baden-Baden und des Landkreises Rastatt

Insgesamt drei Personen sind im Landkreis Rastatt und im Stadtkreis Baden-Baden positiv auf das Coronavirus getestet worden.
Die Personen sind in häuslicher Quarantäne (191 KiB) und befinden sich in einem stabilen Allgemeinzustand. Das Gesundheitsamt steht mit den Erkrankten in Kontakt. Mögliche Kontaktpersonen werden ermittelt.