Bischweier auf gutem Weg in die Zukunft

Im neuen Baugebiet „Winkelfeld“ in Bischweier wird Wohnraum für 400 Menschen geschaffen. Bürgermeister Robert Wein informierte Landrat Toni Huber bei dessen Antrittsbesuch über die aktuellen Planungen. Parallel dazu ist die Gemeinde bestrebt, die Kinderbetreuung für den künftigen Bedarf auszubauen.

Der Landkreischef lobte die vielseitigen, zukunftsorientierten Aktivitäten im Kirschendorf, die dem zu erwartenden Einwohnerzuwachs gerecht werden sollen. Er will die Bitte der Gemeinde um Forcierung der geplanten Flurneuordnung unterstützen und darauf hinwirken, dass das zuständige Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung zusammen mit dem Amt für Flurneuordnung und dem Bürgermeister Anfang nächsten Jahres die Situation vor Ort erkundet. Bischweier erhofft sich von der Flurbereinigung ein funktionsfähiges Wegenetz und die Zusammenlegung von verstreut liegenden Grundstücken zur einfacheren und wirtschaftlicheren Pflege. Auch soll nach dem Verfahren die Realisierung des geplanten Kirschblütenwegs möglich sein. Gesprochen wurde auch über die Situation auf dem Kronospan-Gelände. Mit dem derzeitigen Rückbau habe die Gemeinde ihr Ziel erreicht, so Huber. Bürgermeister Robert Wein erklärte, dass man sich bereits über eine Folgenutzung Gedanken mache. Die soll auf alle Fälle wohngebietsverträglich sein und gemeinsam mit den Bürgern entwickelt werden. Schließlich bat Wein den Landrat auch um mehr Geschwindigkeitsmessungen in der Ortsdurchfahrt. Gerade in Zeiten, in denen durch Baumaßnahmen oder Staus auf der B 462 der Verkehr über Bischweier ausweiche, sei ein erhöhtes Verkehrsaufkommen im Ort zu beklagen.