Allgemeinverfügung des Landratsamtes Rastatt über Maßnahmen zur Bekämpfung des Maiswurzelbohrers in bestimmten Gemarkungen des Landkreises Rastatt und der Stadt Baden-Baden


 

I.Um den Maiswurzelbohrer zu bekämpfen, ordnet das Landratsamt Rastatt auf der Grundlage von § 3 Abs. 1 Satz 3 des Pflanzenschutzgesetzes (PflSchG) vom 06.02.2012 (BGBl. I S. 148, 1281) Folgendes an: 
Auf Maisanbauflächen ist eine Fruchtfolge von höchstens zweimal Maisanbau in drei Jahren (zwei Drittel) einzuhalten. Als Beginn der Fruchtfolge gilt der 01.01.2018. Das bedeutet, dass Mais im Anbauzeitraum 2018 bis 2022 auf derselben Fläche nur in zwei von drei Jahren angebaut werden darf.
Diese Regelung gilt nicht für den Saatmais bei Anbau in Folge.
 
II.Diese Allgemeinverfügung gilt auf den Gemarkungen der Städte und Gemeinden Baden-Baden (nur Gemarkungen Steinbach und Varnhalt), Bühl, Bühlertal (nur Flurstücke 6050, 6053, 6057), Hügelsheim, Lichtenau, Ottersweier einschließlich deren Exklave der Gemarkung Unzhurst im Ortenaukreis, Rheinmünster und Sinzheim.
 
III.In begründeten Einzelfällen kann für Flächen, deren Boden mit per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) belastet ist, beim Landratsamt Rastatt – Landwirtschaftsamt spätestens bis zum 15. April des jeweiligen Anbaujahres schriftlich eine Ausnahme von Ziffer I beantragt werden.
 
IV.Die sofortige Vollziehung nach § 80 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) vom 19.03.1991, BGBL. I S. 686 wird angeordnet.
 V.Diese Allgemeinverfügung gilt am Tag der Bekanntmachung als bekannt gegeben.

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Den vollständigen Text der Allgemeinverfügung finden Sie in der angehängten pdf-Datei.

Allgemeinverfügung des Landratsamtes Rastatt über Maßnahmen zur Bekämpfung des Maiswurzelbohrers (Diabrotica virgifera virgifera Le Conte) in bestimmten Gemarkungen des Landkreises Rastatt und der Stadt Baden-Baden (745 KiB)

vom 11.07.2019, Az.: 3.5/783.110