Alles paletti in Kell am See - Landrat besucht Ferienkinder

„Den Kindern geht es gut, sie sind bestens versorgt und umsorgt, gut gelaunt und vom vielseitigen Programm begeistert“. Mit dieser frohen Botschaft kehrten Landrat Toni Huber und Sozialdezernent Stefan Biehl aus Kell am See in Rheinland-Pfalz zurück.

Dort an der Hunsrückhöhenstraße befindet sich das diesjährige Zeltlager des Landkreises. 68 Kinder im Alter zwischen 8 und 15 Jahren genießen 14 Ferientage mit Spiel, Sport, Disco und abenteuerlichen Aktionen. Lagerleiter Volker Stolz und sein 15-köpfiges ehrenamtliches Betreuerteam sorgen dafür, dass die Ferienkinder täglich satt werden und fernab vom Elternhaus Freunde gewinnen und bei sich selbst Fähigkeiten und Fertigkeiten entdecken.

Begeistert reagierten die Ferienkinder auf das Mitbringsel des Landrats. Die fetzige Discoleiste mit vier LED-Strahlern wird bei der Lagerdisco für besondere Atmosphäre sorgen. Applaus gab es auch für Markus Lehnen, den Ortsbürgermeister von Kell, Martin Alten, den Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell und Dittmar Lauer, den Vorsitzenden des dortigen Heimat- und Kulturvereins, die sich vor Ort davon überzeugen wollten, dass es den Besuchern aus dem Landkreis Rastatt an nichts fehlt.

Seit 1973 bietet das Jugendamt im Landratsamt jährlich zwei Zeltfreizeiten an. Dabei wird Wert daraufgelegt, dass die Kosten für jeden Geldbeutel erschwinglich sind. Ziel ist auch, den Kindern Selbstständigkeit, Selbstvertrauen, Teamgeist und soziale Kompetenz zu vermitteln. Über 9000 Kinder und Teenager haben an den Zeltfreizeiten des Landkreises bisher teilgenommen. Die ehrenamtlichen Betreuer und Betreuerinnen werden vorab vom Jugendamt in Wochenendkursen intensiv geschult. Einige von ihnen waren selbst einmal Ferienkinder in Landkreis-Zeltlagern.