An der Josef-Durler-Schule Rastatt die Zukunft schreinern

Ob in Einzelanfertigung oder Massenproduktion hergestellt, Sitzmöbel, Tische, Fenster, Türen oder Messe- und Ladeneinrichtungen werden immer gebraucht. Dennoch gibt es in der Region derzeit noch mehr als zehn unbesetzte Ausbildungsplätze für Tischler und Holzmechaniker. Neben einer interessanten Tätigkeit mit unterschiedlichen Materialien sind die Karrierechancen in diesem Berufsfeld vielversprechend und die Fachkräfte nach der Ausbildung „gesuchte Leute“.

Zukünftige Tischler und Holzmechaniker haben die Möglichkeit, an der landkreiseigenen Josef-Durler-Schule Rastatt die Grundfertigkeiten für das Schreinerhandwerk in der einjährigen Berufsfachschule Holz zu erwerben. Auch angehende Restauratoren oder Praktikanten der Fachrichtung Innenarchitektur nutzen gerne dieses schulische Angebot.

Wer seine Ausbildung auf diese Weise starten möchte, sollte einen Vorvertrag mit dem zukünftigen Ausbildungsbetrieb abgeschlossen haben oder eine Vereinbarung mit einem Betrieb für ein Praktikum nachweisen können. Bei einer anschließenden Ausbildung im Bereich der Holztechnik wird der Besuch der Berufsfachschule als erstes Ausbildungsjahr anerkannt. Als dualer Partner arbeitet die Josef-Durler-Schule eng mit den Ausbildungsbetrieben und der Schreiner-Innung zusammen.

Holzbearbeitung wird heute durch CNC-Produktionsmaschinen vollautomatisch gesteuert. Um dem Fachkräftenachwuchs im Schreinerhandwerk beste Voraussetzungen zu bieten, investiert der Landkreis Rastatt im Rahmen des derzeitigen Werkstättenneubaus an der Josef-Durler-Schule bis 2015 allein rund 3,7 Millionen Euro in seine Holzwerkstätten.