Hinweise zum Umgang mit dem Wolf

Die Rückkehr des Wolfs nach Baden-Württemberg


Grundsätzlich stellen Wölfe keine Gefahr für den Menschen dar, da sie als vorsichtige Tiere eine direkte Begegnung mit dem Menschen meiden.
Da sie Menschen bereits über große Distanzen wahrnehmen, ist eine Begegnung zwischen Mensch und Wolf daher auch in Wolfsgebieten eine Seltenheit. Falls es dennoch zu einer Begegnung zwischen Mensch und Wolf kommt, gilt wie bei anderen Wildtieren:
- begegnen Sie ihnen mit Respekt,
- halten Sie Abstand,
- gehen Sie nie auf die Tiere zu und bedrängen Sie diese nicht.

In der Regel ziehen sich Wölfe beim Anblick des Menschen zurück. Bei vielen dokumentierten Begegnungen, bei denen der Wolf einen vertrauten Eindruck machte, befanden sich die beobachtenden Menschen innerhalb von Fahrzeugen. Dass Wölfe vor Fahrzeugen oder auch vor Reitern oft wenig Scheu zeigen, haben sie mit vielen anderen Säugetierarten gemeinsam. Dies ist daher keine ungewöhnliche oder besorgniserregende Verhaltensweise.
Weitere Hinweise finden Sie auf der Internetseite des Umweltministeriums: Verhaltenshinweisen des Umweltministeriums

Wichtig ist nun, die Weidetiere möglichst umfassend und ausreichend zu schützen, damit der Wolf nicht lernt, dass – unzureichend geschützte -  Nutztiere eine leichte Beute sind. 

Das Umweltministerium hat eine „Förderkulisse Wolfprävention“ im Nordschwarzwald ausgewiesen:
Innerhalb der Förderkulisse übernimmt das Land 90 Prozent der Kosten, die Schaf-, Ziegen und Gehegewildhaltern bei der Anschaffung von Materialien für Herdenschutzmaßnahmen entstehen. Hierzu zählt insbesondere eine lückenlose Umzäunung mit Elektrozäunen. Ferner fördert das Land den Einsatz von Herdenschutzhunden ab einer Mindestgröße von 60 Muttertieren mit einer jährlichen Pauschale für die Ausbildung und den Unterhalt der Hunde in Höhe von 1.950 Euro.
Nähere Informationen hierzu stellt das Umweltministerium auf folgender Seite zur Verfügung: Infos Förderkulisse

Die entsprechenden LPR-Antragsformulare finden Sie hier.

Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendungen ist die Untere Naturschutzbehörde zuständig.

Weitere Hinweise für Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter finden Sie auch auf der Internetseite des Umweltministeriums: Hinweisen für Nutztierhalterinnen und Nutztierhalter des Umweltministeriums

Wichtige Adressen und Telefonnummern

Wolfshinweise melden Sie bitte an die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg.
Diese informiert dann unmittelbar den zuständigen Wildtierschutzbeauftragten des Landkreises Rastatt, Herrn Martin Hauser:

Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg
Abteilung Waldnaturschutz Arbeitsbereich Wildtierökologie
Anrufbeantworter der FVA – wird alle 24 Stunden abgehört
Telefon: 0761 4018-274
Mobil: 0173 604 1117
E-Mail: wildtiermonitoring.fva-bw@forst.bwl.de
 

Für weitere Rückfragen stehen Ihnen der Landschaftserhaltungsverband des Landkreises Rastatt sowie die zuständigen Behörden des Landratsamtes Rastatt selbstverständlich gerne zur Verfügung
 
Landschaftserhaltungsverband Landkreis Rastatt e.V.
Am Schlossplatz 5
76437 Rastatt
Telefon: 07222 381-4570 oder -4571
E-Mail: landschaftserhaltungsverband@landkreis-rastatt.de

 
Landratsamt Rastatt
Amt für Baurecht, Naturschutz, Recht und Ordnung
Sachgebiet Naturschutz
Am Schlossplatz 5
76437 Rastatt
Telefon: 07222 381-4052
E-Mail: naturschutz@landkreis-rastatt.de
 

Landratsamt Rastatt
Landwirtschaftsamt
Am Schlossplatz 5
76437 Rastatt
Telefon: 07222 381-4500
E-Mail: amt35@landkreis-rastatt.de