Europäischer Sozialfonds

Projektaufruf 2018 (884 KiB)
Regionale Arbeitsmarktstrategie 2018 (2,6 MiB)
Regionale Arbeitsmarktstrategie 2017 (3,7 MiB)

 
Weitere Infos unter: www.esf-bw.de

Der Europäische Sozialfonds stellt das zentrale beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der Europäischen Union dar. Seine Interventionen sollen dazu beitragen, Menschen bei der (Wieder-) Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu unterstützen, die Wettbewerbsfähigkeit von Beschäftigten und Unternehmen zu fördern und zu verbessern sowie Armut und soziale Ausgrenzung zu bekämpfen. Förderfähig sind dabei ausschließlich Projekte, welche die Chancengleichheit von Frauen und Männern unterstützen.

Der Europäische Sozialfonds sieht für den Bereich Arbeit und Soziales eine regionalisierte Umsetzung der Fördermaßnahmen vor, welche sich auf die Prioritätsachsen B und C des Operationellen Programms für das Land Baden-Württemberg konzentriert. Hierzu wurden in den Stadt- und Landkreisen sogenannte Ständige ESF-Arbeitskreise eingerichtet, in denen auch die Expertinnen und Experten der lokalen Arbeitsmarktpolitik vertreten sind. Auf Grund der räumlichen Lage bilden der Landkreis Rastatt und der Stadtkreis Baden-Baden einen gemeinsamen Arbeitskreis. Dieser setzt sich zusammen aus Vertretern des Ladkreises Rastatt, des Stadtkreises Baden-Baden, der Agentur für Arbeit, der Jobcenter Baden-Baden und Landkreis Rastatt, der Kammern, der Gewerkschaften, der Arbeitgebervertretung, der Gleichstellungsbeauftragten beider Kreise, der freien Wohlfahrtspflege, des Schulamtes, der Weiterbildungsträger sowie der außerschulischen Jugendbildung.

Hauptaufgabe des regionalen Arbeitskreises ist es, Förderanträge nach deren Beschäftigungswirksamkeit unter Berücksichtigung der regionalen Gegebenheiten zu bewerten sowie die regionale ESF-Strategie fortzuentwickeln. Die Fördermittel selbst werden durch die Landeskreditbank Baden-Württemberg bewilligt. Insgesamt stehen im Landkreis Rastatt und Stadtkreis Baden-Baden in der Förderperiode 2014 - 2020 Fördermittel von jährlich 320.000 Euro zur Verfügung.

Als Träger eines Projekts können Sie zu dessen Durchführung einen Zuschuss von bis zu 50 Prozent der förderfähigen Projektkosten erhalten. Um diesen zu erlangen, ist eine sogenannte Kofinanzierung in mindestens gleicher Höhe erforderlich. Diese kann sowohl von öffentlicher als auch privater Seite erfolgen. Daneben können aber auch Eigenmittel des Projektträgers zur Kofinanzierung eingesetzt werden. Transferleistungen an die Teilnehmenden wie z. B. ALG-II-Leistungen gelten dagegen nicht als öffentliche Unterstützung und können folglich nicht angerechnet werden.

Sind Sie ein Bildungs- der Projektträger, der in seinem Programm Kurse oder Projekte zur Unterstützung der oben genannten Schwerpunkte anbieten kann? Benötigen Sie Informationen zu Projektinhalten oder der Antragstellung? Dann rufen Sie die Geschäftsstelle des Arbeitskreises Europäischer Sozialfonds des Landkreises Rastatt und des Stadtkreises Baden-Baden an.