In nichtöffentlicher Sitzung hat der Kreistag entschieden, der heimischen Firma, die seit 1997 zuverlässig die Bioabfälle verwertet und das günstigste Angebot abgegeben hatte, den Auftrag zu erteilen. Damit wird die Firma SKV wie bisher die jährlich anfallenden rund 16.000 Tonnen Bioabfälle verwer-ten, wobei jedoch die Nutzung der im Bioabfall erhaltenen Energie künftig eine größere Rolle spielen wird. Bis zum Vertragsbeginn am 1. April 2013 wird die Firma ihre Bioabfallkompostie-rungsanlage durch eine anaerobe Vergärungsanlage ergänzen, damit das Biogas als regenerativer Energieträger für Strom und Wärme effizient genutzt werden kann. Das Umweltamt im Land-ratsamt Rastatt wird als Genehmigungsbehörde die Planungen begleiten.
Wie die Pressestelle im Landratsamt weiter mitteilt, war das Angebot der SKV um einiges günsti-ger als das des Mitbewerbers, einer Firma aus München, die auch mit Umschlags- und Transportkosten der Abfälle kalkulieren musste.
Der Abfallwirtschaftsbetrieb rechnet ab 2013 mit einer jährlichen Einsparung von 1,2 Mio. Euro, was sich auch positiv auf die Gebührenentwicklung auswirken wird.
Der Kreistag hatte am 6. Oktober 2009 Bioverwertungsanlagen besichtigt und sich in öffentlicher Sitzung am 15. Dezember 2009 für eine anaerobe Vergärungsstufe entschieden, nachdem er sich davon überzeugen konnte, dass die Vergärung der Bioabfälle im Gegensatz zur herkömmlichen Kompostierung wesentlich umweltfreundlicher ist.








