Bei deren Übergabe an die DRK Kreisverbände Bühl-Achern und Rastatt wies der Erste Landesbeamte Dr. Jörg Peter auf die Wichtigkeit des Erhalts der Einsatzwagen hin: “Schutz und Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis haben für die Kreisbehörde höchsten Stellenwert. Wir freuen uns deshalb, dass Bund und Land in den letzten 18 Monaten vier Krankentransportwagen Typ B Mercedes Sprinter mit umfangreicher Ausstattung zur Verfügung gestellt haben. Mit diesen hochmodernen Sanitätsfahrzeugen wird der Bevölkerungsschutz im Landkreis noch besser möglich.“
Wie das Landratsamt mitteilt, erfolgte die Fahrzeugbeschaffung auf der Grundlage der Investitionsprogramme von Bund und Land, die in allen Stadt- und Landkreisen eine Modernisierung der Fahrzeugflotte des Katastrophenschutzes ermöglichen sollen. So sei es auch im Landkreis Rastatt möglich gewesen, nahezu alle Sanitätsfahrzeuge auszumustern, die älter als 25 Jahre sind. Mit den vier Neufahrzeugen, die im Zeitraum vom November 2008 bis März 2010 dem Landratsamt Rastatt zur Verfügung gestellt wurden, hat eine echte technische Verbesserung des Katastrophenschutzes im Landkreis erreicht werden können.
Die Krankentransportwagen ergänzen nach Mitteilung der unteren Katastrophenschutzbehörde die bei den Hilfsorganisationen und Gemeinden im Landkreis zur Verfügung stehenden Fahrzeuge des Rettungsdienstes und der Feuerwehren. Sie sind vorrangig für den liegenden und gleichzeitigen Transport von zwei verletzten bzw. erkrankten Personen konzipiert. Infolge der Neubeschaffungen können nunmehr zwei Einsatzeinheiten im Landkreis Rastatt im Sanitäts- und Betreuungsbereich vorgehalten werden. Sie setzen sich aus einer Einsatzeinheit „Erstversorgung“ und einer Einsatzeinheit „Behandlung“ zusammen, die von den Rettungsdienstorganisationen im Landkreis personell betrieben werden.
„Die Investitionen in den Bevölkerungsschutz sind unverzichtbar. Nach wie vor ist das Risiko von Natur- und Umweltkatastrophen und anderen Großschadenslagen vorhanden. Deshalb ist es wichtig, dass der Landkreis für den Fall der Fälle vorbereitet und mit der notwendigen modernen Schutztechnik ausgestattet ist“, so Landratsstellvertreter Dr. Jörg Peter. Seinen Dank sprach Peter in diesem Zusammenhang den Frauen und Männern im Landkreis aus, die sich in den Hilfsorganisationen und Feuerwehren ehrenamtlich für den Bevölkerungsschutz engagieren.









