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76437 Rastatt
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PAMINA-Silberweidenprojekt
Der dominierende Baum in den Rheinauen ist die Silberweide. Mit dem Projekt "Pflege und Regeneration der Silberweidenwälder", unter der Projektträgerschaft des PAMINA-Rheinpark e. V., wird auch auf die Besonderheit dieses einzigartigen Baumes hingewiesen. Die Silberweide, ein bis zu 30 m hoher, raschwüchsiger Baum mit schlanker Krone, fällt vor allem durch ein Merkmal auf:
Die charakteristische, silbergraue Behaarung der schmalen Blätter verleiht der vom Wind bewegten Weide einen silbrigen Schimmer, worauf auch ihr Name beruht. Die Silberweide bevorzugt als Standort Flussauen, das heißt die Niederungen entlang großer Fließgewässer, die von Natur aus regelmäßig überschwemmt werden. Dort bildet sie, teilweise zusammen mit Pappeln, sogenannte Weichholz-Auenwälder. Die Silberweide gehört zu den wenigen Baumarten, die lang andauernde Überschwemmungen vertragen. Sie kann jährlich bis zu 190 Tage im Wasser stehen, in Extremjahren sogar bis zu 300 Tagen, und das bei Wasserständen von vier Metern Höhe und mehr.
Geeignete Standorte fehlen
Heute ist es für die Weide schwierig, geeignete Lebensbedingungen zu finden. Auenstandorte sind stark zurückgegangen, seit der Mensch Flüsse eingedeicht, begradigt, die Ufer befestigt und die ehemaligen Überschwemmungsgebiete dicht besiedelt hat. In Deutschland sind kaum noch zehn Prozent der ursprünglichen Fläche übrig.
Um auf diese Gefährdungen hinzuweisen, erhielt die Silberweide 1999 den Titel "Baum des Jahres". Gegen die Zerstörung der Flussauen setzt sich das WWF-Auen-Institut seit seiner Gründung im Jahr 1985 sowie die Forstämter auf deutscher und französischer Seite ein. Und es kann mittlerweile auf deutliche Erfolge an der Loire, der Donau, der Elbe und dem Rhein zurückblicken, wo es gelang, Auen zu erhalten und stellenweise wieder an das Wasserregime des Flusses anzubinden und so zu renaturieren.
Weitere Informationen sind erhältlich bei
Universität Karlsruhe
WWF-Auen-Institut
Josefstraße 1
76437 Rastatt
Telefon: 07222 3807-0
Fax: 07222 3807-99
auen@wwf.de
www.wwf.de
ONF Hatten
Maison frestière Esch
Telefon/Fax: +33 (0)388 800002








