INTERREG-IV-A-Projekt

Verbesserung der Rheinquerungen

Im Dezember 2014 wurde die Studie „Verbesserung der Rheinquerungen zwischen Gambsheim/Rheinau und Lauterbourg“ (12,2 MiB) fertiggestellt. Sie wurde vom Conseil Départemental du Bas-Rhin beauftragt und von den Regierungspräsidien Freiburg und Karlsruhe sowie dem Landkreis Rastatt und dem Regionalverband Mittlerer Oberrhein mitfinanziert. Die Erstellung der Studie wurde durch das INTERREG-IV-Programm Oberrhein finanziell gefördert.

Die nun vorliegende Studie umfasst folgende Kapitel:
·         Administrative Struktur und verkehrliche Entwicklungen im Untersuchungsraum
·         Sozio-ökonomische Entwicklungen im Untersuchungsraum
·         Umweltfachliche Situation im Untersuchungsraum

Die Ergebnisse der Studie sind folgende:
·         Der grenzüberschreitende Verkehr nimmt stärker zu als der nicht-grenzüberschreitende Verkehr
·         Für den Radverkehr bestehen nur an den Fähren sichere Querungsmöglichkeiten.
·         Das Untersuchungsgebiet verfügt über ein hohes Gewerbeflächenpotenzial (Baden-Airpark, Rastatt, Roppenheim, Drusenheim/Herrlisheim).
·         Aufgrund der umweltfachlichen Situation im Untersuchungsraum kommen viele räumliche Bereiche nicht für einen Ausbau der Rheinquerungen in Betracht.
·         Für Ausbaumaßnahmen zur Verbesserung der Rheinquerungen bieten sich die bereits bestehenden Infrastrukturen an.

Im Juni 2014 hat der politische Lenkungsausschuss beschlossen, die weiteren Untersuchungen auf den Korridor zwischen Roppenheim/Iffezheim und Wintersdorf/Beinheim zu konzentrieren. Dieser Korridor bietet ein hohes Potenzial für grenzüberschreitende wirtschaftliche Entwicklung, ist von Interesse für die Entwicklung verschiedener Verkehrsarten, bietet die Möglichkeit einer gleichzeitigen Entwicklung von zwei Rheinquerungen und es bestehen dort geringere umweltfachliche Einschränkungen als in anderen Bereichen des Untersuchungsraums. Zielsetzung soll dabei die Verbesserung der Querungsmöglichkeiten für alle Verkehrsträger sowie die Erhöhung der Sicherheit für den Radverkehr sein.

Thomas Marx
Amtsleiter des Straßenbauamtes
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